Zum Hauptinhalt springen

Guter Sport, aber weniger Glamour

Die Swiss Indoors haben auch ohne Roger Federer über 70'000 Besucher angezogen, allerdings waren fast alle Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden. In Bezug auf die Zukunft gibt es noch diverse offene Fragen.

Vermag die Massen nicht zu bewegen: Kei Nishikori.
Vermag die Massen nicht zu bewegen: Kei Nishikori.
Keystone

Die Swiss Indoors 2016 sind Geschichte. Mit Marin Cilic, dem Gewinner des US Open 2014, hat der teuerste alljährlich wiederkehrende Schweizer Sportevent keinen glamourösen, aber einen würdigen Sieger bekommen. Diese Zeitung zieht Bilanz.

Das geflügelte Wort «Jeder ist ersetzbar» mag in 99,9 Prozent ­aller Fälle Gültigkeit haben, in Zusammenhang Roger Federer und den Swiss Indoors trifft es allerdings nicht zu. Klar, das Basler Turnier ist schon vor dessen Aufstieg erfolgreich gewesen, und es wird es auch nach seinem Rücktritt noch geben, aber ohne den zum globalen Superstar gewor­denen Lokalmatador herrscht in der St.-Jakob-Halle eine andere Atmosphäre, und auch die Ausstrahlung ist deutlich geringer.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.