Zum Hauptinhalt springen

«Der Rücken fühlte sich etwas steif an»

Nach der deutlichen Finalniederlage in Montreal gegen Alexander Zverev lässt Roger Federer offen, ob er diese Woche in Cincinnati spielen wird.

Hat Rückenprobleme: Roger Federer bestätigt im Interview mit dem SRF, dass er körperlich angeschlagen ist. (Video: Tamedia/SRF)

Die Finalniederlage in Montreal macht Federers Weg zur Nummer 1 etwas komplizierter, vor allem, wenn er sich zu einem Verzicht auf das Turnier in Cincinnati durchringen sollte. «Ich werde mich in den nächsten zwei Tagen entscheiden», erklärte der 36-jährige Basler nach dem Spiel.

Im zweiten Satz hatte er körperlich angeschlagen gewirkt und bestätigte diese Einschätzung im Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF: «Mitte des zweiten Satzes ist etwas Leichtes passiert, der Rücken fühlt sich etwas steif an. Danach war es nicht mehr das Gleiche.» Er hoffe, dass es nichts Schlimmes sei, wisse aber nicht, ob es für Cincinnati reiche.

Vorsichtsmassnahme: Roger Federer zwickt es im Rücken. (13. August 2017)
Vorsichtsmassnahme: Roger Federer zwickt es im Rücken. (13. August 2017)
André Pichette, Keystone
Nach der Absage von Federer für das Turnier in Ohio ist klar, dass Rafael Nadal bald wieder die Nummer 1 wird.
Nach der Absage von Federer für das Turnier in Ohio ist klar, dass Rafael Nadal bald wieder die Nummer 1 wird.
Minas Panagiotakis/Getty Images
Keine Erholung für den Maestro: Mit Cincinnati und dem US Open stehen in den kommenden Wochen zwei weitere grosse Turniere an.
Keine Erholung für den Maestro: Mit Cincinnati und dem US Open stehen in den kommenden Wochen zwei weitere grosse Turniere an.
Paul Chiasson/The Canadian Press via AP
1 / 7

Federer trauert Chancen nach

«Ich habe mich die ganze Woche ok gefühlt», hatte er zuvor an der Pressekonferenz erklärt. Auch da gab er zu, dass er «hie und da ein wenig Muskelschmerzen» verspürt habe. «Aber das ist normal nach den Ferien und beim ersten Hartplatzturnier.»

Federer zog insgesamt ein positives Fazit des Turniers in Montreal, auch wenn er vom Final mehr erwartet habe. «Ich hatte eher nicht mit diesem Final gerechnet», meinte er und trauerte «ein paar kleinen Chancen in den ersten eineinhalb Sätzen» nach. «Aber nach dem Break im zweiten Satz spielte er befreit auf und ich nicht. Zverev hat auf jeden Fall hochverdient gewonnen.»

Federer bereits in Cincinnati

Federer reiste noch am Sonntagabend nach Cincinnati. «Ich muss nun schauen, wie ich mich nach den fünf Spielen in fünf Tagen morgen beim Aufstehen fühle», erklärte er. «Die Gesundheit geht vor, ich darf jetzt keinen Blödsinn machen.» Dennoch dürfte ihm eine Absage des Turniers im US-Bundesstaat Ohio schwer fallen – nicht in erster Linie, weil er dann vor dem US Open nicht mehr die Nummer 1 werden könnte, sondern weil er in Cincinnati fast immer gut gespielt und bereits sieben Mal gewonnen hat.

Doch Federer denkt langfristig. Lieber sei er Ende Jahr die Nummer 1 als jetzt vor dem US Open. «Dann könnte ich es die ganzen Ferien geniessen. Wenn ich es jetzt schon werde, muss ich nur all die Fragen der Journalisten beantworten», meinte er lachend. Die nächsten Tage seien entscheidend, um am US Open in der bestmöglichen Verfassung zu sein. In New York ein drittes Grand-Slam-Turnier in diesem Jahr, das 20. insgesamt, wäre «unglaublich».

(si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch