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«Ich spiele das beste Tennis meines Lebens»

Jerzy Janowicz sorgt beim Masters-1000-Turnier in Paris für eine weitere Überraschung. Der Bezwinger von Andy Murray überlistet auch Janko Tipsarevic und steht in den Halbfinals.

«Ich bin mental sehr stark»: Jerzy Janowicz vor dem Halbfinal gegen Gilles Simon.
«Ich bin mental sehr stark»: Jerzy Janowicz vor dem Halbfinal gegen Gilles Simon.
Keystone

Der Traum geht weiter für Jerzy Janowicz: Nach seinem Coup gegen Andy Murray (ATP 3) besiegte der polnische Qualifikant (ATP 69) auch noch Janko Tipsarevic (ATP 9). Allerdings profitierte der 21-Jährige beim Stand von 3:6, 6:1, 4:1 von der krankheitsbedingten Aufgabe des Serben. Das trübte die Freude von Janowicz allerdings nicht: «Es ist nicht einfach zu begreifen, was im Moment in meinem Leben abgeht. Ich habe etwas magisches geschafft. Meine Familie hat nach dem Sieg geweint.»

Die Freudentränen sind mittlerweile wieder weg, nicht aber das Selbstvertrauen. Im Halbfinal trifft Janowicz auf Gilles Simon, der das Publikum als Lokalmatador auf seiner Seite haben wird. «Das stört mich nicht. Ich bin mental sehr stark. Ausserdem spiele ich hier das beste Tennis meines Lebens», sagt Janowicz.

Der zweite Halbfinal hätte zu einer rein französischen Angelegenheit werden können, doch schon Jo-Wilfried Tsonga unterlag dem Spanier David Ferrer in zwei Durchgängen 2:6, 5:7. Im Anschluss siegte Michael Llodra mit 7:6 (7:4), 6:3 gegen Sam Querrey.

Resultate der Viertelfinals: David Ferrer (Sp/4) s. Jo-Wilfried Tsonga (Fr/6) 6:2, 7:5. Gilles Simon (Fr) s. Tomas Berdych (Tsch/5) 6:4, 6:4. Jerzy Janowicz (Pol) s. Janko Tipsarevic (Ser/8) 6:3, 1:6, 4:1 w.o. Michael Llodra (Fr) s. Sam Querrey (USA) 7:6 (7:4), 6:3.

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