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Lammer und Chiudineli verlieren – Kasachstan wartet

Michael Lammer und Marco Chiudinelli verlieren die beiden letzten und bedeutungslosen Einzel der Davis-Cup-Partie gegen Serbien. Die Erfolgsausichten in den Viertelfinals hängen nun von Roger Federer ab.

Gut gespielt und doch verloren: Michael Lammer.
Gut gespielt und doch verloren: Michael Lammer.
Keystone
Mässige Leistung: Marco Chiudinelli zog gegen den deutlich schlechter klassierten Filip Krajinovic den Kürzeren.
Mässige Leistung: Marco Chiudinelli zog gegen den deutlich schlechter klassierten Filip Krajinovic den Kürzeren.
Keystone
Die Überraschung: Japan um Teamleader Kei Nishikori (Mitte) bezwang mit Kanada einen letztjährigen Halbfinalisten.
Die Überraschung: Japan um Teamleader Kei Nishikori (Mitte) bezwang mit Kanada einen letztjährigen Halbfinalisten.
Keystone
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Bereits nach dem Doppel am Samstag konnten die Schweizer jubeln. Das 3:0, zu dem mit Roger Federer, Stanislas Wawrinka, Marco Chiudinelli und Michael Lammer alle vier Teammitglieder beigetragen hatten, bedeutete bereits die Entscheidung und die erstmalige Viertelfinalqualifikation seit 2004. So konnte Captain Severin Lüthi den Stars Federer und Wawrinka in den abschliessenden beiden Einzeln eine verdiente Pause gönnen. Dabei zeigte der Dübendorfer Lammer (ATP 441) gegen Dusan Lajovic (ATP 102) eine engagierte Leistung und verlor gegen den deutlich höher klassierten Serben 3:6, 6:3, 4:6. Im dritten Satz hatte er zweimal mit einem Break geführt. Anschliessend verlor auch Chiudinelli (ATP 180) gegen den talentierten 21-Jährigen Filip Krajinovic (ATP 237) 4:6, 4:6.

Bekannt ist derweil auch der Viertelfinalgegner der Schweizer. Kasachstan setzte sich gegen Belgien 3:2 durch. So gibt es vom 4. bis 6. April ein Heimspiel gegen die Kasachen. Alles hängt natürlich davon ab, ob die beiden Stars auch in den nächsten Runden dabei sein werden. Bei Wawrinka ist dies keine Frage, und auch Roger Federer scheint mit der kurzfristigen Zusage für die Begegnung in Serbien ein Zeichen abgegeben zu haben.

Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach will den Basler aber auf keinen Fall drängen. Da bereits in neun Wochen ein Heimspiel ansteht, besteht allerdings trotzdem ein gewisser Zeitdruck. Im Moment stehen zwei mögliche Austragungsorte im Vordergrund. Die Basler Eishalle St. Jakob mit Platz für rund 6000 bis 6500 Plätze und Palexpo in Genf. Paradoxerweise spricht die erhoffte Teilnahme Federers gegen Basel. Denn in Genf sind die logistischen Voraussetzungen ideal. Bis zwei Wochen vor dem Start der Partie könnte die Kapazität je nach Ticket-Vorverkauf von ursprünglich 8000 auf bis zu 16'000 Sitzplätze ausgebaut werden.

«Der Entscheid über den Austragungsort wird bereits in den nächsten Tagen fallen», betonte Stammbach gestern in Novi Sad. Der Aargauer freute sich bereits auf das Heimspiel. «Wir müssen die aktuelle Euphorie nützen.» Unter allem sollen dafür auch die Ticketpreise gesenkt werden, denn das sei in den vergangenen Jahren ein steter Kritikpunkt gewesen.

Auch Titelverteidiger Tschechien in den Viertelfinals

Titelverteidiger Tschechien, Kasachstan und Japan haben indes ebenfalls den Einzug in die Davis-Cup-Viertelfinals geschafft. Tomas Berdych (ATP 7) machte kurzen Prozess mit Thiemo De Bakker (ATP 139). In gut eineinhalb Stunden fegte er den holländischen Ersatzmann für den nach zwei langen Matches ausgelaugten Robin Haase vom Platz und holte den dritten Punkt für Titelverteidiger Tschechien.

Vom Verletzungspech der Kanadier profitierte Japan. Der letztjährige Halbfinalist musste auf seine Topspieler Milos Raonic und Vasek Pospisil verzichten, während Kei Nishikori (ATP 18) die Asiaten mit drei Siegen in seinen drei Spielen erstmals in der Geschichte der Weltgruppe (seit 1980) in die Viertelfinals brachte.

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