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Lieber gegen David Goffin

Roger Federer gewinnt in London auch sein drittes Gruppenspiel gegen Marin Cilic. Auf wen trifft er im Halbfinale?

Hart erkämpfter Sieg: Trotz Schwächen holt sich Roger Federer auch den dritten Sieg im dritten Spiel an den ATP-Finals.
Hart erkämpfter Sieg: Trotz Schwächen holt sich Roger Federer auch den dritten Sieg im dritten Spiel an den ATP-Finals.
Andy Rain, Keystone
Geballte Faust: Marin Cilic holt sich den ersten Satz im Tie-Break.
Geballte Faust: Marin Cilic holt sich den ersten Satz im Tie-Break.
Alastair Grant, Keystone
Fehlerhafte Rückhand: Vor allem die schwächere Seite des Schweizers wollte nicht richtig funktionieren.
Fehlerhafte Rückhand: Vor allem die schwächere Seite des Schweizers wollte nicht richtig funktionieren.
Andy Rain, Keystone
Musste sich strecken: Es war kein einfaches Spiel für Roger Federer gegen den wuchtigen Kroaten.
Musste sich strecken: Es war kein einfaches Spiel für Roger Federer gegen den wuchtigen Kroaten.
Andy Rain, Keystone
Unzufriedener Roger Federer: Vor allem im ersten Satz unterlaufen dem Maestro ungewohnt viele Fehler.
Unzufriedener Roger Federer: Vor allem im ersten Satz unterlaufen dem Maestro ungewohnt viele Fehler.
Andy Rain, Keystone
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Beim letzten Kräftemessen zwischen Roger Federer und Marin Cilic war viel auf dem Spiel gestanden, sehr viel sogar: Denn die beiden bestritten den Wimbledon-Final. Der Ausgang ist bekannt. Am Donnerstag kam es, nur rund eine Fahrstunde entfernt, erneut zum Duell zwischen dem Schweizer und dem Kroaten, doch diesmal ging es «nur» um 200 Weltranglistenpunkte sowie gut 190'000 Franken, was auf diesem Level der goldenen Ananas gleichkommt. Denn Federer (ATP 2) hatte an den ATP-Finals schon seit Dienstag als Gruppensieger festgestanden, Cilic (ATP 5) als Gruppenletzter.

Eine Offenbarung war sein Auftritt lange Zeit nicht, doch letztlich gewann Federer in London auch seinen dritten Match. Der Baselbieter setzte sich mit 6:7 (5:7), 6:4, 6:1 durch. Er wirkte zwei Sätze lang weniger spritzig als gewohnt, und wie schon gegen Alexander Zverev fand er mit der Backhand das Timing nicht. 17 unerzwungene Rückhandfehler dokumentieren dies.

Dass die Schwächen folgenlos blieben, war unter anderem darauf zurückzuführen, dass er sich auf seinen Service verlassen konnte. Er schlug 17 Asse und liess nur einen einzigen Breakball zu, den er abwehrte. Im zweiten Satz habe er zu sich gesagt, er solle sich nicht mehr aufregen und offensiv agieren, verriet Federer. «Ich musste mir selber beweisen, dass ich nach vorne spielen kann.» Das gelang ihm, weshalb er mit der Leistung im Entscheidungssatz zufrieden war.

Federer hat am Rendez-vous der Klassenbesten, das derzeit offiziell Nitto ATP Finals heisst, mittlerweile 55 Siege eingeheimst, und das bei nur 12 Niederlagen. Am Samstag wird er bei der 15. Teilnahme seinen 14. Halbfinal bestreiten. Den Gegner ermitteln am Freitag ab 15 Uhr Schweizer Zeit der Österreicher Dominic Thiem (ATP 4) und der Belgier David Goffin (ATP 8). Klarer Favorit ist Federer so oder so. Er gab offen zu, dass er Goffin als Gegner bevorzugen würde.

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