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Reaktionen: «Roger bleibt der Grösste»

Die Sportprominenz überschlug sich nach dem Final der Superlative. Hier die besten Tweets.

red
Der Blick auf den Centre Court von Wimbledon.
Der Blick auf den Centre Court von Wimbledon.
Getty Images/Shaun Botterill
Schon der erste Satz ist äusserst hart erkämpft. Novak Djokovic zeigt seine herausragenden defensiven Qualitäten und wehrt einen Breakball von Federer ab. Der Satz geht ins Tiebreak.
Schon der erste Satz ist äusserst hart erkämpft. Novak Djokovic zeigt seine herausragenden defensiven Qualitäten und wehrt einen Breakball von Federer ab. Der Satz geht ins Tiebreak.
Getty Images/Laurence Griffiths
In diesem verliert Federer bei eigenem Aufschlag drei Punkte – und das Tiebreak mit 5:7.
In diesem verliert Federer bei eigenem Aufschlag drei Punkte – und das Tiebreak mit 5:7.
Ben Curtis, Keystone
Der zweite Satz verläuft überraschend klar – Federer ist immer einen Schritt schneller und behält die Überhand. Er kann Djokovic zwei Mal breaken und gewinnt locker 6:1.
Der zweite Satz verläuft überraschend klar – Federer ist immer einen Schritt schneller und behält die Überhand. Er kann Djokovic zwei Mal breaken und gewinnt locker 6:1.
Getty Images/Matthias Hangst
Der dritte Satz ist beinahe eine Kopie des ersten. Keinem der Finalisten gelingt ein Break, das Tiebreak muss entscheiden. Federer beginnt als Aufschläger und verzieht eine Rückhand. Auch der zweite und dritte Punkt enden in unerzwungenen Fehlern des Schweizers.
Der dritte Satz ist beinahe eine Kopie des ersten. Keinem der Finalisten gelingt ein Break, das Tiebreak muss entscheiden. Federer beginnt als Aufschläger und verzieht eine Rückhand. Auch der zweite und dritte Punkt enden in unerzwungenen Fehlern des Schweizers.
Getty Images/Laurence Griffiths
Am Ende kann Djokovic jubeln, er gewinnt das Tiebreak 7:4 und geht mit 2:1-Sätzen in Führung.
Am Ende kann Djokovic jubeln, er gewinnt das Tiebreak 7:4 und geht mit 2:1-Sätzen in Führung.
Ben Curtis, Keystone
Im vierten Satz kann Federer den Match wieder ausgleichen. Er breakt Djokovic erneut doppelt, dem Serben gelingt aber ein Rebreak. Federer gewinnt den Satz 6:4. Die Entscheidung muss im fünften Satz fallen.
Im vierten Satz kann Federer den Match wieder ausgleichen. Er breakt Djokovic erneut doppelt, dem Serben gelingt aber ein Rebreak. Federer gewinnt den Satz 6:4. Die Entscheidung muss im fünften Satz fallen.
Getty Images
Dieser ist an Dramatik schlicht nicht zu überbieten. Breaks, Rebreaks, Matchbälle, umstrittene Schiedsrichterentscheidungen – die Zuschauer bekommen alles zu sehen. Ein Tiebreak gibt es im fünften Satz erst beim Stand von 12:12. Dort behält der Serbe kühlen Kopf und entscheidet den Final für sich.
Dieser ist an Dramatik schlicht nicht zu überbieten. Breaks, Rebreaks, Matchbälle, umstrittene Schiedsrichterentscheidungen – die Zuschauer bekommen alles zu sehen. Ein Tiebreak gibt es im fünften Satz erst beim Stand von 12:12. Dort behält der Serbe kühlen Kopf und entscheidet den Final für sich.
Will Oliver, Keystone
Der strahlende Sieger: Djokovic mit seiner fünften Wimbledon-Trophäe. Nun hat er 16 Grand-Slam-Titel gewonnen.
Der strahlende Sieger: Djokovic mit seiner fünften Wimbledon-Trophäe. Nun hat er 16 Grand-Slam-Titel gewonnen.
Ben Curtis, Keystone
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Was für ein Drama, was für ein Spektakel. Der Wimbledon-Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic ist Geschichte – und war ein Endspiel für die Ewigkeit. 5 Sätze und 2 abgekämpfte Helden, ein 13:12 im letzten Umgang zugunsten des Serben – dieser Match in London SW19 liess niemanden kalt.

Gerade auch die sportinteressierte Prominenz nicht. Und besonders all jene nicht, die entweder dem Schweizer oder dem Serben emotional zugewandt sind. In diese Kategorie fällt Lindsey Vonn. Der US-Skistar ist seit Jahren Federer-Fan, die beiden haben sich mehrmals getroffen und auf dem Jungfraujoch auch schon zusammen Tennis gespielt.

Nach der Niederlage des Baselbieters twitterte Vonn entsprechend: «Gratulation an Nole Djokovic für diesen fantastischen Final. Aber Roger bleibt der Grösste aller Zeiten.» Als Emoji setzt sie eine Ziege – im englischen Sprachgebrauch eben dies: das Zeichen für den «greatest of all times» (GOAT).

Auch Real-Madrid-Star Toni Kroos äusserte sich auf Twitter begeistert vom Endspiel. Und für ihn ist der Silberteller nicht genug Belohnung für Federers fast fünfständigen Kampf gegen Djokovic. Er fragt: «Könnte man nicht zwei Pokale verteilen?»

Eine «Standing Ovation für beide Spieler» gab es von Martina Hingis.

Eine andere Schweizer Sportlerin, Skifahrerin Michelle Gisin, machte ihren Seelenschmerz öffentlich – aber auch den Stolz für ihren Lieblings-Tennisspieler: «Das schmerzt. Unglaublicher Match. Fantastisches Turnier.»

Ehrfürchtig der frühere australische Spitzenspieler Pat Cash: «Ich weiss, dass Roger Federer enttäuscht sein wird. Aber er spielt das aggressivste Tennis, das ich je gesehen habe. Keine Ahnung, wie er das macht.»

Neutral äusserte sich Sportministerin Viola Amherd und gratulierte beiden «Champions» zum Spiel, mit dem sie Tennisgeschichte schrieben. Die CVP-Bundesrätin hatte den epischen Final in Wimbledon auf der Tribüne mitverfolgt.

Von seiner humorvollen Seite zeigte sich derweil der ehemalige US-Topspieler Andy Roddick. Während des ewig langen und spannenden fünften Satzes fragte er auf Twitter kühn: «Läuft irgendetwas Gutes im Fernsehen?»

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