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Roger Federer steht dank Traum-Finish in den Viertelfinals

Roger Federer überzeugt auch am ATP-Masters-Series-Turnier in Cincinnati, Ohio. Der Basler besiegt den Franzosen Gael Monfils in knapp zwei Stunden mit 6:4, 4:6, 6:3.

Konnte die Partie rechtzeitig wenden: Roger Federer schlägt in Cincinnati gegen Gael Monfils auf. (14. August 2014)
Konnte die Partie rechtzeitig wenden: Roger Federer schlägt in Cincinnati gegen Gael Monfils auf. (14. August 2014)
Jonathan Moore, AFP

Eine Woche nach seinem 33. Geburtstag stellte Roger Federer (ATP 3) einmal mehr unter Beweis, dass er in edlem Alter noch schier unglaublich konstante Leistungen abliefern kann. Er gewann in Cincinnati gegen den Franzosen Gael Monfils (ATP 23) mit 6:4, 4:6, 6:3. Derweil Novak Djokovic in Cincinnati zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen früh scheiterte, und Rafael Nadal wieder einmal eine Verletzung auskurieren muss, reiht Federer auf den nordamerikanischen Hartplätzen Sieg an Sieg.

Wie am Vorabend gegen den Kanadier Vasek Pospisil (7:6, 5:7, 6:2) bedurfte es für Federer aber auch gegen Gael Monfils eines herausragenden dritten Satzes, um im Turnier zu bleiben. Nach einem abwechslungsreichen ersten Satz (0:2, 4:2, 4:4, 6:4), in welchem der Schweizer einen Fehlstart (0:2 nach sieben Minuten) hatte korrigieren müssen, wurde die Partie für Federer immer komplizierter.

Im zweiten Satz verpasste Federer bei Break-Möglichkeiten zum 3:1 und 4:2 die mögliche Vorentscheidung. Später stand er zu Beginn des Entscheidungssatzes, als Monfils praktisch in jedem Aufschlagspiel Federers nahe am Break war, selber am Rand der Niederlage. Federer gewann mit im Finish wieder phantastischem Tennis aber elf der letzten 15 Punkte und sicherte sich so den Sieg. Die zuvor letzte Partie gegen Monfils hatte Federer vor zehn Monaten in den Achtelfinals des Turniers von Shanghai (Masters 1000) noch in drei Sätzen verloren.

Duell gegen Andy Murray

Gewiss spielte Federer insgesamt während der 1:49 Stunden nicht berauschend. Aber er agierte in den Grundlinienduellen solider als beispielsweise letzten Sonntag gegen Jo-Wilfried Tsonga, er reagierte vehement auf den Fehlstart (vom 0:2 zum 4:2 in 14 Minuten) und er spielte im Entscheidungssatz sein bestes Tennis (13 Gewinnschläge bei bloss acht Fehlern).

In den Viertelfinals kommt es in der Nacht auf Samstag zum Schlagerspiel zwischen Federer und dem Schotten Andy Murray, dem Wimbledonsieger von 2013, der in der Weltrangliste aber auf Platz 9 zurückgefallen ist. Murray erreichte seit dem historischen Wimbledonsieg vor 14 Monaten keinen Final mehr, scheiterte vor einer Woche in Toronto wie Federer an Tsonga und setzte sich in den Achtelfinals von Cincinnati erst nach zwei abgewehrten Matchbällen und nach 2:23 Stunden mit 6:7 (3:7), 6:4, 7:6 (7:2) gegen John Isner durch. In den Direktbegegnungen führt Murray gegen Federer noch mit 11:10 Siegen, allerdings setzte sich Federer in drei der letzten vier Begegnungen durch, zuletzt im Januar am Australian Open in Melbourne in vier Sätzen.

Stanislas Wawrinka bestreitet seinen Viertelfinal in Cincinnati als haushoher Favorit gegen den Franzosen Julien Benneteau am Freitag ab 17 Uhr Schweizer Zeit. Die beiden Schweizer können in Cincinnati erst im Final aufeinander treffen.

si/thu

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