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Federer nach Gala gegen Nishikori im Halbfinal

Roger Federer steht beim Masters-1000-Turnier in Shanghai in den Halbfinals. Der als Nummer 1 gesetzte Titelverteidiger setzt sich gegen den Japaner Kei Nishikori 6:4, 7:6 (7:4) durch.

Starker Auftritt: Roger Federer schlägt Kei Nishikori in zwei Sätzen.
Starker Auftritt: Roger Federer schlägt Kei Nishikori in zwei Sätzen.
AP Photo/Andy Wong
Hadert mit sich: Im zweiten Satz verpasst Nishikori mehrere Chancen, um die Partie zu seinen Gunsten zu drehen.
Hadert mit sich: Im zweiten Satz verpasst Nishikori mehrere Chancen, um die Partie zu seinen Gunsten zu drehen.
AP Photo/Andy Wong
Voller Einsatz: Der Japaner gibt alles, gegen Federer reicht es aber noch nicht ganz.
Voller Einsatz: Der Japaner gibt alles, gegen Federer reicht es aber noch nicht ganz.
AP Photo/Andy Wong
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Federer verdiente sich den Halbfinal-Einzug mit seiner bisher besten Leistung in Shanghai. Vom ersten Punkt an zeigte sich der Schweizer extrem aggressiv, drückte besonders auch mit seiner Rückhand auf das Tempo und belohnte sich mit dem frühen Break für den couragierten Start. Nishikori fand erst nach einem weiteren Break von Federer zum 4:1 ins Spiel, trotz des sofortigen Rebreaks zum 4:2 wog die Hypothek im ersten Satz zu schwer. Nach 49 Minuten nutzte Federer sein insgesamt sechstes Ass zum Satzgewinn.

Auch zu Beginn des 2. Satzes präsentierte sich den Zuschauern im Qi-Zhong-Stadion zunächst das gleiche Bild. Federer brachte Nishikori mit seinem aggressiven Returnspiel an Grenzen und realisierte bei erster Gelegenheit das Break. In der Folge kam der Japaner allerdings besser auf und zwang dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger beim Stand von 2:3 seinerseits ein Break auf. Im Tiebreak korrigierte Federer einen 0:2-Fehlstart und nutzte zwei Minibreaks in Folge beim Stand von 3:4 zur Entscheidung.

Im Halbfinal am Samstag trifft Federer auf Wawrinka-Bezwinger Borna Coric (ATP 19). Coric gegen Federer, dieses Duell gab es 2018 bereits zweimal: Nachdem Federer beim Halbfinal des Masters-1000-Turnier in Indian Wells die Oberhand behalten hatte, konnte Coric das letzte Duell im Rasenturnier in Halle für sich entscheiden.

SDA/lif

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