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Scharapowa in extremis

Maria Scharapowa musste sich den Einzug in die Achtelfinals am Turnier von Miami hart erkämpfen – und auch Serena Williams stand gehörig unter Druck.

Das Leiden hat ein Ende: Maria Scharapowa verwertet den neunten Matchball.
Das Leiden hat ein Ende: Maria Scharapowa verwertet den neunten Matchball.
Keystone

Es war eine schweisstreibende Angelegenheit: Fast drei Stunden stand Maria Scharapowa (WTA 7) unter Spannung, ehe sie nach dem neunten Matchball zum letzten Mal über den Platz schrie. Mit 6:4, 6:7 und 6:2 setzte sich die Russin gegen Lucie Safarowa (WTA 27) aus Tschechien durch. «Das war einer dieser Tage, wo ich alle Möglichkeiten hatte, aber sie hat dann einfach so viele unglaubliche Schläge und Winner produziert, vor allem im letzten Spiel», sagte Scharapowa im Sieger-Interview.

Für beste Unterhaltung sorgten Scharapowa und Safarowa im zweiten Satz, als die Aussenseiterin im Tie-Break die ersten beiden Matchbälle abwehrte und dann tatsächlich noch den Satzausgleich schaffte. Im dritten Satz ging Scharapowa mit einem frühen Break in Führung, brauchte beim Stand von 5:2 aber weitere sieben Matchbälle, bis sie auf der Kameralinse folgenden Spruch kritzelte: «Darum spiele ich dieses Spiel.» Im Achtelfinale trifft sie nun auf die Belgierin Kirsten Flipkens, die nach dem Forfait von Sabine Lisicki eine Runde weiterkam.

Grossen Widerstand erlebte auch Serena Williams (WTA 1) in ihrem Duell mit Caroline Garcia (WTA 74). Die US-Amerikerin hatte gegen die 20-jährige Französin grösste Mühe, gewann aber am Ende mit 6:4, 4:6 und 6:4. «Ich hatte 40 oder irgendetwas Fehler. Das ist nicht, wie man professionelles Tennis spielt. Vielleicht Amateure. Auf der Profitour musst du es etwas besser machen als das», sagte Williams nach dem Match selbstkritisch.

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