Zum Hauptinhalt springen

Scharapowa zäh – Williams gnadenlos

Maria Scharapowa bezwingt Viktoria Asarenka am French Open in einem Achterbahn-Halbfinal 6:1, 2:6, 6:4. Serena Williams lässt Sara Errani keine Chance.

Guter Start: Obwohl Maria Scharapowa gleich ihr erstes Aufschlagspiel abgeben musste, dominiert sie anschliessend den ersten Satz.
Guter Start: Obwohl Maria Scharapowa gleich ihr erstes Aufschlagspiel abgeben musste, dominiert sie anschliessend den ersten Satz.
Keystone
Laufarbeit: Viktoria Asarenka wurde in der Starphase weit in die Defensive gedrückt.
Laufarbeit: Viktoria Asarenka wurde in der Starphase weit in die Defensive gedrückt.
Keystone
Kam stärker aus der Pause: Nach dem Unterbruch legte Scharapowa los wie die Feuerwehr, hatte dann aber doch Mühe die Partie abzuschliessen. Sie nutze schlussendlich ihren fünften Matchball.
Kam stärker aus der Pause: Nach dem Unterbruch legte Scharapowa los wie die Feuerwehr, hatte dann aber doch Mühe die Partie abzuschliessen. Sie nutze schlussendlich ihren fünften Matchball.
Keystone
1 / 6

Schlechter hätte Maria Scharapowa (WTA 2) nicht in die Partie gegen Viktoria Asarenka (WTA 3) starten können: Die Russin gab ihr erstes Aufschlagspiel gleich zu Null ab. Sofort kamen Erinnerungen an die Viertelfinal-Partie gegen Jelena Jankovic auf, als Scharapowa den ersten Satz 0:6 abgeben musste. Doch dieses Mal kam es anders. In den nächsten 25 Minuten holte sich Scharapowa sechs Games in Folge und somit den ersten Satz.

Wer da auf eine klare Sache für die 26-Jährige gewettet hatte, wurde in Folge aber von Asarenka bestraft. Diese nutzte einige Unsicherheiten aus, die sich bei ihrer Konkurrentin eingeschlichen hatten und holte sich den zweiten Satz ebenfalls sehr klar 6:2.

Die Entscheidung im Duell der beiden ehemaligen Nummern 1 fiel dann Mitte des dritten Satzes, als Scharapowa mit zwei Breaks auf 5:2 davonzog. Die in Florida lebende vierfache Major-Siegerin geriet aber noch einmal ins Zittern, als sie bei eigenem Service vier Matchbälle nicht zu verwerten wusste und Asarenka noch einmal auf 4:5 herankam. Ihre zweite Chance, bei eigenem Service das Spiel zu beenden, nutzte Scharapowa allerdings. Mit einem Ass beendete sie nach 2:10 Stunden die Partie.

Scharapowa: Fragezeichen Aufschlag

Scharapowa unterliefen während der Partie, die nach dem zweiten Satz wegen leichten Regens für gut eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, elf Doppelfehler. Allerdings schlug sie auch zwölf Asse. Scharapowa wahrte sich mit dem Sieg die Chance, ihren Titel in Roland Garros zu verteidigen, womit sie die Nummer 2 der Weltrangliste bleiben würde.

Im Final trifft Scharapowa auf Serena Williams. Diese hätte nicht eindeutiger beweisen können, dass sie die weltbeste Spielerin ist. Sie schoss Vorjahres-Finalistin Sara Errani im Duell der so unterschiedlichen Spielstile regelrecht vom Platz. Nach knapp 45 Minuten stand es 6:0, 6:1 für die US-Amerikanerin, das Verhältnis von Gewinnschlägen lautete 40:2. Williams hat nun 30 Partien in Serie gewonnen und steht in ihrem 20. Major-Final.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch