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Schnyder verliert den Final von Linz

Die Baselbieterin war in ihrem 27. Final auf der WTA-Tour chancenlos. In Linz unterlag Patty Schnyder der Serbin Ana Ivanovic klar 1:6, 2:6.

Ohne Chance im Final: Ana Ivanovic war für Patty Schnyder zu stark.
Ohne Chance im Final: Ana Ivanovic war für Patty Schnyder zu stark.
Keystone

Nach 40 Minuten führte Ivanovic 6:1, 5:0, 30:0, danach konnte Schnyder das drohende Ende immerhin noch etwas hinauszögern. Nach 48 Minuten und mit dem zweiten Matchball beendete Ivanovic dann aber die Partie und gleichzeitig eine lange Durststrecke, sie hatte ihren bisher letzten Titel vor zwei Jahren ebenfalls in Linz gewonnen. Schnyder geriet vor allem bei eigenem Aufschlag zu oft unter Druck, mit dem ersten Service gewann sie nur 40 Prozent der Punkte, mit dem zweiten Ball sogar nur 28.

Ihren letzten Titel hatte die Serbin vor zwei Jahren ebenfalls in Linz gefeiert, anschliessend war die einstige Paris-Siegerin im Ranking weit zurückgefallen. Seit sie aber seit dem Sommer mit Heinz Günthardt zusammenarbeitet, geht es wieder steil nach oben. Von Platz 63 (Stanford) hat sie es nun schon bis auf Rang 29 geschafft, nach Linz wird sie noch weiter oben platziert sein. Und wenn die positive Entwicklung unter dem Schweizer Trainerfuchs anhält, ist Ivanovics Rückkehr in die Top ten vorprogrammiert, verfügt sie doch über ein riesiges (Power-)Potenzial.

Keine Power mehr im Final

Trotz der dritten Niederlage im dritten Linz-Endspiel kann Schnyder mit der Woche zufrieden sein. Sie erreichte ihren zweiten Final des Jahres (nach Budapest) und bezwang mit Daniela Hantuchova und Andrea Petkovic zwei starke Spielerinnen. Der Sieg gegen die Deutsche im Halbfinal hatte letztlich aber wohl zu viel Energie gekostet: Schnyder hatte nach einem Blitzstart 6:2, 3:1 geführt, sich dann letztlich aber erst nach Abwehr zweier Matchbälle 6:2, 4:6, 7:5 durchgesetzt.

In Luxemburg trifft nun Schnyder auf die als Nummer 3 gesetzte Belgierin Yanina Wickmayer (WTA 18), der sie zuletzt am US Open nach einem Marathonmatch unterlegen war.

Timea Bacsinszky ist am gleichen Turnier als Nummer 6 gesetzt. Die Titelverteidigerin startet gegen die Tschechin Barbora Zahlavova Strycova (WTA 58).

si/fal

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