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Schwaches Knie, harter Kopf

Die Knieverletzung von Romina Oprandi ist noch immer nicht ganz ausgeheilt. Dennoch tritt die Bernerin heute in Wimbledon an.

Romina Oprandi ist es gewohnt, auf die Zähne zu beissen. Die Bernerin wird immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen.
Romina Oprandi ist es gewohnt, auf die Zähne zu beissen. Die Bernerin wird immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen.
Keystone

Als Romina Oprandi in Wimbledon vom Training mit der Engländerin Elena Baltacha kommt, ist ihr rechtes Knie dick einbandagiert. «Doch, doch – es geht mir gut», sagt sie vorerst. Bei voller Belastung habe sie Schmerzen, und die Bewegungsfähigkeit sei nach wie vor eingeschränkt, gibt die Tennisspielerin aus Bolligen dann doch noch zu, fügt aber an: «Ich will mich nicht beklagen.» Oprandi ist keine, die jammert. Verletzungen ist sie gewohnt. Immer wieder wurde die Bernerin zurückgeworfen, weil ihr Körper die Belastung nicht goutierte. Sie hat sich mit den chronischen Schulterbeschwerden arrangiert und trainiert nur so viel, wie es das lädierte Gelenk zulässt.

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