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Schweiz gegen Portugal oder Slowakei

Das Schweizer Davis-Cup-Team muss sich im kommenden Jahr auf dem Weg in die Aufstiegs-Playoffs gegen Portugal oder die Slowakei durchsetzen.

Bitterer Abstieg: Yves Allegro und Stanislas Wawrinka müssen im nächsten Jahr gegen Portugal oder die Slowakei antreten.
Bitterer Abstieg: Yves Allegro und Stanislas Wawrinka müssen im nächsten Jahr gegen Portugal oder die Slowakei antreten.
Keystone

Der erste Einsatz der Schweiz ist vom 8. bis 10. Juli 2011. Zuvor hat sie in der 1. Runde der Europa-Zone ein Freilos.

Sollten sich die Portugiesen in der Startrunde auswärts gegen die Slowakei durchsetzen, hätte die Schweiz ein Heimspiel. Gegen die Osteuropäer müssten die Schweizer auswärts antreten. Aufgrund der Rankings sind Portugiesen und Slowaken ähnlich stark einzustufen. Beide Länder verfügen derzeit über bloss einen Top-100-Spieler. Der Portugiese Frederico Gil ist die Nummer 84, der Slowake Lukas Lacko ist auf Rang 75 klassiert.

Nach dem klaren Abstiegsverdikt gegen Kasachstan (0:5) gibt es für die Schweiz trotzdem keinen Grund, sich in der Favoritenrolle zu sehen, zumal die Zukunft von Roger Federer im Davis-Cup-Team ungewiss ist. Captain Severin Lüthi: «Es gibt auch in dieser Gruppe keine einfachen Gegner. Zudem ist der Termin in der Woche nach dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ungewohnt.»

Die Slowakei stand vor fünf Jahren im Davis-Cup-Final gegen Kroatien. Das damalige Team wurde angeführt vom Top-20-Spieler Dominik Hrbaty. Von einem solchen Exploit hat sich die Slowakei mit dem zweifachen Major-Finalisten Miloslav Mecir auf dem Captainstuhl zuletzt immer weiter entfernt. Am letzten Wochenende musste sie gegen Weissrussland sogar gegen eine Relegation in die Drittklassigkeit kämpfen. Von dort kommt derweil Portugal. Die Lusitaner schafften den Aufstieg dank Siegen gegen Dänemark, Zypern und Bosnien-Herzegowina.

si

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