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Schweizer Davis-Cup-Team muss nach Holland

Die Schweizer Tennisspieler müssen vom 14. - 16. September den Klassenerhalt in der Weltgruppe in Holland sicherstellen.

Eine lösbare Aufgabe: Severin Lüthi (v. h.) hofft in Holland auf die Mitwirkung von Stan Wawrinka und Roger Federer.
Eine lösbare Aufgabe: Severin Lüthi (v. h.) hofft in Holland auf die Mitwirkung von Stan Wawrinka und Roger Federer.
Keystone

Mit dieser Auslosung dürfen die Schweizer zufrieden sein. Die Holländer verfügen mit Robin Haase (ATP 51) nur über einen Top-100-Spieler. Igor Sijsling (ATP 120), Thomas Schoorel (ATP 131), Jesse Huta Galung (ATP 220) und Thiemo De Bakker (ATP 254) sind im Moment Hollands Nummern 2 bis 5. Holland qualifizierte sich mit 5:0-Siegen über Finnland und Rumänien für die Auf-/Abstiegsrunde. Die Einzel bestritten dabei Haase (3), Schoorel (2), De Bakker (2) und Huta Galung (1).

Für den Schweizer Tennisverband erfüllten sich die Hoffnungen auf ein weiteres Heimspiel nicht. Aber mit dem Los Holland war dennoch niemand bei Swiss Tennis unzufrieden. Es hätte sowohl sportlich schwierigere Aufgaben (Australien, Japan, Brasilien) wie logistisch kompliziertere Reisen (Usbekistan, Chile) absetzen können.

Ein zurückhaltender Captain

Captain Severin Lüthi äusserte sich vorsichtig optimistisch: «Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir keine weitere Reise unternehmen müssen. Wir hätten natürlich gerne zuhause gespielt, aber es werden sicherlich viele Fans mit uns nach Holland reisen. Sportlich verfügt Holland über eine solide Mannschaft, die man nicht unterschätzen sollte.»

Die letzte Partie gegen Holland ging vor sieben Jahren in Freiburg mit 2:3 verloren. Damals stand Roger Federer nicht im Aufgebot. Erwartet wird, dass Federer diesmal wieder mittun wird. In der Auf-/Abstiegsrunde stand der Basler dem Schweizer Team in den letzten Jahren fast immer zur Verfügung, und Stanislas Wawrinka spielt im Davis Cup ohnehin immer.

si/fal

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