Zum Hauptinhalt springen

Tiefschlag für Nadal – auch Murrays Körper streikt

Rafael Nadal verpasst nach Olympia und Toronto auch das Masters-1000-Turnier in Cincinnati. Andy Murray zieht in Kanada die Notbremse.

«Ich möchte nicht mehr mit Schmerzen auf den Court gehen»: Rafael Nadal hat sich konsequente Schonung auferlegt.
«Ich möchte nicht mehr mit Schmerzen auf den Court gehen»: Rafael Nadal hat sich konsequente Schonung auferlegt.
Reuters

Rafael Nadal, der seit seiner Zweitrunden-Niederlage gegen den Tschechen Lukas Rosol in Wimbledon vor einem Monat keine Partie mehr bestritten hat, teilte via Twitter mit, er sei noch immer nicht bereit zu spielen und müsse deshalb auch auf die Teilnahme am Masters-1000-Turnier, dem letzten wichtigen Event vor dem US Open, verzichten. Der spanische Tennisstar leidet an einer hartnäckigen Sehnenentzündung im linken Knie.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte Nadal kürzlich, es gebe keinen Termin für seine Rückkehr. Er schliesst offenbar auch einen Verzicht auf das US Open in New York, das Ende Monat beginnt, nicht aus. «Ich werde wieder spielen, wenn mein Knie bereit ist, ich möchte nicht mehr mit Schmerzen auf den Court gehen», betonte er.

Nadals Fehlen in Toronto und Cincinnati hat noch keinen grösseren Einfluss auf die Weltrangliste. Er verliert zusammengenommen nur 190 Punkte. Würde er das US Open verpassen, fielen ihm weitere 1200 Zähler aus der Wertung, seine Zugehörigkeit zu den Top 4 wäre aber weiter kaum gefährdet.

Der frischgebackene Olympiasieger Andy Murray erklärte derweil in Toronto, wo derzeit das erste Masters-1000-Turnier des US-Hardcourt-Sommers stattfindet, Forfait. Der Brite hatte sich schon im Zweitrundenmatch gegen den Italiener Flavio Cipolla am Knie behandeln lassen und zog es nun vor, seinen Körper mit Blick auf das US Open zu schonen. Profiteur der Aufgabe ist der Kanadier Milos Raonic.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch