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Tomics Vater vom Turnier verbannt

Die Organisatoren des French Open in Paris haben den Vater des australischen Tennisprofis Bernard Tomic wegen eines gewalttätigen Zwischenfalls zur unerwünschten Person erklärt.

Immer für eine Schlagzeile gut: Bernard Tomic und sein Vater sorgen immer wieder für Gesprächsstoff.
Immer für eine Schlagzeile gut: Bernard Tomic und sein Vater sorgen immer wieder für Gesprächsstoff.
Keystone

Bernard Tomic muss am French Open ohne seinen Coach und Vater John auskommen. Die Sicherheitskräfte rund um die Anlage von Roland Garros sind angewiesen, Tomic senior den Zutritt zu verweigern. Hintergrund der Massnahme ist eine Prügelei, die sich vor einem Monat in Monte Carlo ereignete. Während einer Trainingseinheit ist Tomic junior offenbar von seinem Vater John geschlagen worden, worauf sein französischer Hittingpartner Thomas Drouet interveniert habe.

In Madrid flammte der Konflikt zwischen John Tomic und Drouet am Wochenende offenbar wieder auf – mit äusserst schmerzhaften Folgen für den Franzosen. Tomic senior soll ihm die Nase gebrochen und sogar eine Wirbelfraktur zugefügt haben. Die Spieler Alexander Dolgopolow und Janko Tipsarevic sollen den Vorfall bezeugen können.

John Tomic muss sich nun vor einem Gericht in Madrid verantworten und ist von der ATP sowie dem Weltverband ITF suspendiert worden. Nach Informationen der Zeitung «L'Equipe» soll er in einem Pariser Hotel wohnen. «Er hat noch immer eine starke Beziehung zu seinem Sohn», sagte Ex-Profi Todd Woodbridge vom australischen Verband dem Blatt.

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