Zum Hauptinhalt springen

«Turniersiege sind wichtiger als das Ranking»

Roger Federer bekräftigte in Brasilien seine Absicht, 2016 in Rio um Olympiagold zu spielen. Und er erklärte, warum das Tennis für ihn im kommenden Jahr nicht mehr über allem steht.

«Ich muss mit meinem Körper und meinem Geist vorsichtig umgehen», sagte Roger Federer, als er anlässlich seiner Tour in Südamerika auf die Pläne für 2013 angesprochen wurde. «Ich hoffe, ich kann noch viele Jahre auf der Tour spielen und auch die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien bestreiten. Ich muss weit vorausblicken und nicht nur die nächsten sechs Monate betrachten.»

Federer, inzwischen 31 Jahre alt und in der Weltrangliste hinter Novak Djokovic auf Platz zwei, glaubt, dass er zwei Grand-Slam- und fünf bis acht weitere Titel braucht, um zum Ende der nächsten Saison wieder die Nummer eins zu sein. Forcieren will er aber nichts. «Ich bin sehr glücklich, dass ich immer noch auf diesem Level spielen kann», betonte der Schweizer. «2012 war eines meiner besten Jahre auf der Tour und natürlich eines der emotionalsten. In der kommenden Saison werden Turniersiege wahrscheinlich wichtiger sein als das Ranking.»

Mehr Training, mehr Zeit für die Familie

Der 17-fache Major-Champion, der in der abgelaufenen Saison mit 19 Turnieren zwei Veranstaltungen mehr spielte als Djokovic, kündigte an, 2013 wieder mehr Trainingsblöcke einzulegen. Zudem möchte er mehr Zeit zu Hause mit der Familie verbringen. Daher verzichtet er unter anderem auf den Start am Masters-1000-Turnier von Key Biscayne.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch