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Warum Murray als Vorbild taugt

Sportchef Adrian Ruch zur neuen Nummer 1 im Männertennis.

Andy Murray ist kein Champion der Massen, aber eine würdige Nummer 1. Der Schotte vermag die Menschen nicht zu begeistern, wie es Roger Federer und Rafael Nadal können. Einerseits ist sein Spielstil weder besonders ästhetisch noch aussergewöhnlich spektakulär. Anderseits macht er es den Tennisfans durch seine Selbstgespräche und Schimpftiraden auf dem Court schwierig, ihn sympathisch zu finden.

Es stimmt, Murray hat bei seinem Aufstieg an die Weltranglistenspitze von Federers und Nadals Verletzungen sowie von den mentalen Problemen Novak Djokovics profitiert, und doch ist er die verdiente Nummer 1. Der Schotte hat 2016 neun ATP-Titel geholt, dazu sind der Schweizer und der Spanier im Abendrot ihrer Karrieren kaum noch in der Lage.

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