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Wawrinkas Selbstkritik nach dem frühen Out

Bereits die 2. Runde bedeutet Endstation für Stan Wawrinka in Wimbledon. Die Nummer 5 der Welt verliert gegen Juan Martin Del Potro in vier Sätzen.

Wimbledon ist für ihn vorbei: Stan Wawrinka scheitert in der zweiten Runde an Juan Martin Del Potro in vier Sätzen.
Wimbledon ist für ihn vorbei: Stan Wawrinka scheitert in der zweiten Runde an Juan Martin Del Potro in vier Sätzen.
Ben Curtis, Keystone
Der Schweizer zieht einen rabenschwarzen Tag ein. Er reiht Fehler an Fehler und kommt nie richtig in die Partie.
Der Schweizer zieht einen rabenschwarzen Tag ein. Er reiht Fehler an Fehler und kommt nie richtig in die Partie.
Clive Brunskill, AFP
Überglücklich: Juan Martin Del Potro hat seine langwierige Verletzung auskuriert und zeigt eine erstaunlich gute Leistung.
Überglücklich: Juan Martin Del Potro hat seine langwierige Verletzung auskuriert und zeigt eine erstaunlich gute Leistung.
Ben Curtis, Keystone
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Stan Wawrinka schied nach dem 6:3, 3:6, 6:7 (7:2), 3:6 gegen Juan Martin Del Potro erstmals seit dem French Open 2014 bereits in der ersten Woche eines Grand-Slam-Turniers aus. Der Romand war gegen den Artentinier bei geschlossenem Dach stark in die Partie gestartet und gewann den ersten Satz dank eines frühen Breaks zum 3:1. Danach wurde der Südamerikaner, der nach drei Handgelenksoperationen wieder die Nummer 165 des ATP-Rankings ist, immer stärker, während der Schweizer keine Mittel mehr fand.

Deutlich zu fehleranfällig

Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten mit dem einzigen Break von Del Potro zum 3:1. Den dritten begannen die beiden mit insgesamt vier Breaks, ehe sich das Geschehen wieder normalisierte. Das Tiebreak wurde aber eine klare Beute des Argentiniers.

Die Entscheidung fiel im vierten Durchgang. Erst wehrte der Waadtländer beim Stand von 2:3 noch zwei Breakbälle ab, bei 3:4 besiegelte aber ein Rückhandfehler den letzten Aufschlagdurchbruch. Anschliessend behielt Del Potro die Nerven und profitierte nach knapp zweidreiviertel Stunden bei seinem ersten Matchball von einem weiteren Rückhand-Fehler Wawrinkas.

Unzufrieden nach dem missglückten Auftritt

Der 31-jährige Lausanner suchte nicht nach Ausreden. «Ich bin natürlich nicht zufrieden», sagte er. «Nach einem guten Beginn habe ich angefangen, zu viel nachzudenken und zu zögern.» Er sei in einer Art Zwischending hängen geblieben. «Ich war nicht aggressiv genug, wenn ich angreifen wollte und nicht klar genug über meine Ideen, wenn ich den Ball im Spiel halten wollte.» Zudem habe er sich auf Rasen noch nicht richtig wohl gefühlt, nachdem er in seinem einzigen Vorbereitungsturnier im Londoner Queen's Club nur eine Partie bestritten hatte. «Auf Rasen ist es fatal, wenn man zu viel nachdenkt.»

In den letzten beiden Jahren hatte der Schweizer jeweils im Viertelfinal verloren, 2014 gegen Roger Federer, 2015 gegen Richard Gasquet.

SDA/sag/fal

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