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Wawrinka zieht in den Viertelfinal ein

Der Lausanner besiegt an den Swiss Indoors den talentierten US-Amerikaner Donald Young nach einem harten Stück Arbeit in drei Sätzen 7:6, 6:7, 6:4.

Schon wieder ein hartes Stück Arbeit: Stan Wawrinka zieht dank einer kämpferischen Leistung gegen den US-Amerikaner Donald Young in den Viertelfinal der Swiss Indoors ein.
Schon wieder ein hartes Stück Arbeit: Stan Wawrinka zieht dank einer kämpferischen Leistung gegen den US-Amerikaner Donald Young in den Viertelfinal der Swiss Indoors ein.
Georgios Kefalas, Keystone
Der Schlüssel zum Erfolg: Wawrinka serviert wie aus einem Guss und rettet sich mit unzähligen Aufschlag-Winnern immer wieder aus brenzligen Situationen. Im letzten Game serviert der Romand die Partie passend mit drei Assen nach Hause.
Der Schlüssel zum Erfolg: Wawrinka serviert wie aus einem Guss und rettet sich mit unzähligen Aufschlag-Winnern immer wieder aus brenzligen Situationen. Im letzten Game serviert der Romand die Partie passend mit drei Assen nach Hause.
Kurt Schorrer, Keystone
Der dreifache Grand-Slam-Champion bricht den Fluch von Basel und steht nach vier Startniederlagen in Folge seit 2011 endlich wieder im Viertelfinal der Swiss Indoors.
Der dreifache Grand-Slam-Champion bricht den Fluch von Basel und steht nach vier Startniederlagen in Folge seit 2011 endlich wieder im Viertelfinal der Swiss Indoors.
Kurt Schorrer, Keystone
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Wie bei seinem hart erkämpften Erstrunden-Erfolg gegen Landsmann Marco Chiudinelli zeigte Wawrinka gegen den Linkshänder Donald Young (ATP 83) nicht sein bestes Tennis. Der US-Open-Champion hatte aber den längeren Schnauf. So gewann er den ersten Satz im Tiebreak sicher 7:4. Zuvor hatte er allerdings alle vier Breakchancen ungenutzt verstreichen lassen.

Auch im zweiten Durchgang tat sich Wawrinka schwer mit dem Service des Amerikaners. Erst beim Stand von 4:3 gelang es ihm endlich, Young den Aufschlag abzunehmen. Bei 30:30 verschaffte er sich mit einer unnachahmlichen Rückhand entlang der Linie seinen insgesamt sechsten Breakball, dann half der Amerikaner mit einem Doppelfehler.

Chance vertan

Wawrinka wäre aber nicht Wawrinka, wenn das 5:3 bereits die Entscheidung gewesen wäre. Mit dem Sieg vor Augen leistete er sich das erste schlechte Aufschlagspiel und schenkte den Vorteil gleich wieder her. Damit gewann Young Oberwasser - und diesmal auch das fällig gewordene Tiebreak 7:3. Der Schweizer entschied dabei nur einen von fünf Punkten bei eigenem Service für sich.

Auch im dritten Durchgang tat sich der 31-jährige Lausanner äusserst schwer. Zwar gelang ihm sogleich eine 2:0-Führung, doch im vierten Game musste er zwei Breakbälle zum 2:2 abwehren. Dies gelang, und danach geriet er bei eigenem Aufschlag nicht mehr in Bedrängnis. Nach zweieinviertel Stunden servierte Wawrinka diesmal souverän - unter anderem mit drei Assen - den Matchgewinn aus.

Wawrinka beendet den Fluch von Basel

Nach vier Erstrunden-Niederlagen in Folge steht Wawrinka damit zum ersten Mal seit 2011 - und zum vierten Mal insgesamt - in Basel wieder einmal im Viertelfinal. Dort trifft er am Freitag auf den Sieger der Partie zwischen dem Argentinier Guido Pella (ATP 59) und dem Deutschen Mischa Zverev (ATP 72). (nos/sda)

(SDA)

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