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Wenn es nicht auf die Grösse ankommt

Kei Nishikori gehört zu den kleinsten Tennisspielern an der Weltspitze. Doch der Japaner weiss, auf welche Waffen er sich trotz des Handicaps beim Aufschlag verlassen kann.

Grössenunterschied zum Ersten: Milos Raonic überragt Kei Nishikori um 18 Zentimeter. (7. Oktober 2012)
Grössenunterschied zum Ersten: Milos Raonic überragt Kei Nishikori um 18 Zentimeter. (7. Oktober 2012)
Keystone
Grössenunterschied zum Zweiten: Der Argentinier Juan Martin Del Potro ist 20 Zentimeter grösser als der Japaner. (30. Juni 2012)
Grössenunterschied zum Zweiten: Der Argentinier Juan Martin Del Potro ist 20 Zentimeter grösser als der Japaner. (30. Juni 2012)
Keystone
«Wenn man klein ist, hat man es schwerer»: US-Trainer Nick Bollettieri (r.). (9. Juli 2011)
«Wenn man klein ist, hat man es schwerer»: US-Trainer Nick Bollettieri (r.). (9. Juli 2011)
Reuters
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Wenn Kei Nishikori (ATP 16) gegen bessere Spieler auf den Platz tritt, dann schaut er fast immer zu seinem Gegner auf. Das tut er nicht unbedingt im übertragenen Sinn, sondern aus einem einzigen Grund: Die 15 vor ihm klassierten Spieler sind mit einer Ausnahme alle grösser als er. Der Japaner misst 1,78 Meter, was ihn unter normalen Umständen nicht unbedingt klein macht, im Tenniszirkus aber wie einen Zwerg aussehen lässt. Einzig der Spanier David Ferrer ist noch drei Zentimeter kleiner als er. Die besten 15 Tennisspieler der Welt messen im Schnitt rund 1,89 Meter und überragen Nishikori damit um einen halben Kopf.

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