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Williams besiegt den Fluch von Roland Garros

Serena Williams triumphiert nach elf Jahren Unterbruch wieder am French Open und nimmt den Siegercheck über 1,5 Millionen Euro mit nach Hause.

Erlöst: Serena Williams schreit ihre Freude heraus.
Erlöst: Serena Williams schreit ihre Freude heraus.
Keystone
Furchteinflössend: Williams ballt die Faust.
Furchteinflössend: Williams ballt die Faust.
Keystone
Der Lohn für die Mühen: Williams stemmt den Pokal in die Höhe.
Der Lohn für die Mühen: Williams stemmt den Pokal in die Höhe.
Keystone
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Maria Scharapowa erwischte gegen Serena Williams den besseren Start. Die Russin stöhnte bei windigen Bedingungen auf dem Court Philippe Chatrier, was das Zeug hielt, und ging nach einem frühen Break 2:0 in Führung. Dann aber nahm Williams den Kampf an, drehte ihrerseits am Dezibel-Regler – und brachte mehr Druck hinter die Bälle. Mit zwei Servicedurchbrüchen zog die US-Amerikanerin, die in dieser Saison erst zweimal verloren hat, auf 4:2 davon.

Scharapowa aber konterte und glich wenig später mit ihrem zweiten Servicedurchbruch nach einem zu langen Ball von Williams zum 4:4 aus. Die Weltnummer 2 quittierte die Aufholjagd mit einem Jubelschrei, sah sich jedoch im folgenden Game gleich wieder zwei Breakbällen für Williams gegenüber. Die Favoritin nutzte den ersten mit dem Return, einer Art Cross-Passierball von der Grundlinie. Diesen Vorteil liess sie sich nicht mehr nehmen und servierte den Satz nach 51 Minuten mit 6:4 nach Hause.

Vor einem Jahr noch in der ersten Runde gescheitert

Der zweite Durchgang begann mit extrem harter Arbeit für Scharapowa: Nach fünf abgewehrten Breakbällen und zehn Minuten stellte sie schliesslich auf 1:0. Das zweite Service-Game der Titelverteidigerin brachte die Vorentscheidung in Gestalt des Breaks zum 2:1 für Williams. Bei 5:4 servierte die Topfavoritin zum Titelgewinn. Mit einem 198 km/h schnellen Ass verwandelte sie nach insgesamt 106 Minuten ihren ersten Matchball.

Williams, die das French Open zuvor nur 2002 gewonnen hatte, vergrössert ihren Vorsprung in der Weltrangliste durch den Triumph über Scharapowa, den 31. Sieg in Folge, noch einmal massiv. Im vergangenen Jahr war die nun 16-fache Major-Siegerin in der ersten Runde an der Französin Virginie Razzano gescheitert. Zwei Tage nach dem K. o. trainierte sie erstmals mit ihrem Trainer und Freund Patrick Mouratoglou. Ganz offenbar eine gute Idee.

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