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Thürig nur WM-Neunte

Karin Thürig hat ihre Laufbahn als Rennfahrerin als WM-Neunte im Zeitfahren abgeschlossen.

Die Amerikanerin Kristin Armstrong holte sich hoch überlegen den Titel.

Am Vortag des WM-Einsatzes war noch davon die Rede gewesen, Karin Thürig zähle zum Kreis jener sieben bis acht Fahrerinnen, die hinter der Favoritin Christiane Söder (Ö) um Silber und Bronze fahre. Diese Vorhersage war gleich in doppelter Hinsicht falsch. Söder schaffte es nicht auf das Podium, und Thürig war im letzten Einsatz ihrer langen Laufbahn als Velorennfahrerin eher im hinteren Teil der sieben Konkurrentinnen um einen Medaillengewinn zu finden.

Mehr von der früheren zweifachen Olympia-Dritten und Doppel-Weltmeisterin zu erwarten, wäre wohl vermessen gewesen. Thürig hatte sich im April im Training einen Ellbogenbruch zugezogen und wollte nach der Genesung die verlorene Zeit rasch aufholen, weshalb sie in ein Übertraining geriet und erneut reduzieren musste. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve der Luzernerin zwar steigende Tendenz, doch für einen Medaillengewinn reichte es für Thürig nicht mehr, die inskünftig wieder auf die Karte Triathlon setzt. Thürig trennten 40 Sekunden vom Podium.

Die mit Lance Amrstrong weder verwandte noch verschwägerte Kristin Armstrong gewann den zweiten WM-Titel nach Salzburg 2006. Die Olympiasiegerin von Peking verwies die Italienerin Noemi Cantele und die Dänin Linda Villumsen auf die Ehrenplätze.

Zum Auftakt der WM hatte Jack Bobridge den U23-Titel im Zeitfahren gewonnen. Der Australier siegte vor Nelson Oliveira (Por) und Patrick Gretsch (De).

Aus Schweizer Sicht fiel der Auftakt der Titelkämpfe auf heimischem Boden ernüchternd aus. Nicolas Schnyder belegte den 22. Platz. Der als hochkarätiges Talent gepriesene Nino Oeschger handelte sich über die 33,2 km einen Rückstand von 3:38 Minuten ein, was lediglich Platz 55 unter 65 Teilnehmern bedeutete. Oeschger bestritt den ersten internationalen Einsatz seiner Karriere.

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