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Titelverteidiger um Schwaller verpasst Finalrunde

Die Swiss Curling League in Wetzikon endete mit einer Überraschung. Schweizer Meister St. Moritz rutschte auf den 7. Platz ab und verpasste die Teilnahme an der SM-Finalrunde in Gstaad.

Die von Skip Christof Schwaller angeführten St. Moritzer hatten im Dezember EM-Bronze in Champéry gewonnen. In den ersten zwei Wochenenden der Swiss League hatten sie sich eine gute Basis verschafft, um die nächsten Samstag beginnende Finalrunde der Schweizer Meisterschaften auf einer der vordersten Positionen in Angriff nehmen zu können. Sie verloren in Wetzikon jedoch vier der letzten fünf Swiss-League-Partien.

"An diesem Wochenende ist alles gegen uns gelaufen", sagte Schwaller. "Wir verloren die Spiele meist sehr knapp. Und dieGegner zeigten gegen uns meist eine tadellose Leistung." Der 44-jährige Solothurner verhehlte auch nicht, dass das nur schwach curlende, nicht dem internationalen Standard entsprechende Eis in der Wetziker Halle seinem Team nicht entgegenkam. Den einzigen Sieg in Wetzikon errangen die St. Moritzer am Freitag gegen Bern Zähringer, als Schwaller selbst aus beruflichen Gründen nicht mitspielen konnte.

Die Swiss League verlief sehr ausgeglichen. Einzig Glarus, die von Patrick Vuille angeführte glarnerisch-neuenburgischeSpielgemeinschaft, konnte sich mit 12 Siegen in 18 Spielen leicht absetzen. Dahinter folgen fünf Teams mit je 10 Siegen. Die sechs Finalisten nehmen die Hälfte der Punkte in die Finalrunde mit.

In der nur sieben Teams umfassenden Swiss League der Frauen war schon vor dem letzten Wochenende praktisch alles klar. Luzern (Melanie Wild) sicherte sich den sechsten Startplatz in der Finalrunde vor Uitikon-Waldegg. Die EM-Dritten und hohen Favoritinnen des CC Davos (Mirjam Ott) starten in Gstaad mit neun Bonuspunkten vor Aarau (Silvana Tirinzoni) und dem jungen GC-Team (Nicole Dünki) mit je acht Punkten.

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