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Villars mit Schweizer Rekord im Halbfinal

Einen Tag nach Yannick Käser qualifiziert sich mit Danielle Villars eine zweite Schweizerin an den EM in Berlin für die Halbfinals. Die Zürcherin schwimmt über 100 m Delfin einen Schweizer Rekord.

Dass Villars in Form ist, bewies sie bereits am Montag mit einer persönlichen Bestzeit über 50 m Delfin. Über die doppelte Distanz verbesserte die 21-Jährige den eigenen Schweizer Rekord, den sie an den Olympischen Spielen 2012 in London erzielt hatte, gleich um 51 Hundertstel auf 58,91 Sekunden. Nur neun Athletinnen waren in den Vorläufen schneller. Von daher kann sich die Schweizerin am Abend gar Hoffnungen auf den Final der besten acht machen. Villars hatte bereits an den Schweizer Meisterschaften im März in Zürich-Oerlikon mit sieben Goldmedaillen brilliert.

Am Abend ebenfalls zu sehen ist die 4x200-m-Crawlstaffel der Frauen. Weil nur acht Nationen in diesem Wettbewerb teilnehmen, gibt es nur den Final. Die Schweizerinnen nahmen am Morgen in der Besetzung Noemi Girardet, Lisa Stamm, Martina van Berkel und Annick van Westendorp jedoch an einem Test-Event teil und erreichten eine Zeit von 8:13,93. Die nationale Bestmarke steht seit 2002 bei 8:10,07 und wurde in Berlin erzielt.

Über 100 m Delfin verpasste Martina van Berkel, die zweite Schweizerin neben Villars die auf dieser Strecke schon unter einer Minute geblieben war, die nächste Runde mit 1:01,23 als 26. deutlich. Ihre Paradestrecke 200 m Delfin, in der sie vor zwei Jahren in Debrecen EM-Achte geworden war, steht allerdings erst am Samstag auf dem Programm.

Chancenlos waren über 100 m Crawl Alexandre Haldemann (49.) und David Karasek (55.). Der erst 19-jährige Haldemann zeigte aber eine gute Leistung und unterbot mit 50,80 die eigene Bestmarke um 32 Hundertstel. Teamcaptain Karasek dagegen kam auch im dritten Rennen nicht auf Touren und blieb mit 51,15 deutlich unter seinen Möglichkeiten.

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