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Wacker dank Sieg im Derby weiterhin verlustpunktlos

Wacker Thun konsolidiert im Gipfel der NLA gegen den BSV Bern seine Spitzenposition.

Das Team von Martin Rubin besiegte den Kantonsrivalen 27:24 und ist zusammen mit Titelhalter verlustpunktlos. Pfadi verspielte gegen St. Otmar (27:32) den Startvorteil.

Am unteren Ende der Tabelle erkämpfte sich Suhr in Baden gegen den punktelosen Aufsteiger Endingen beim 30:27 die ersten beiden Punkte. Schelbert und Reichlin steuerten über 50 Prozent der Treffer zum Erfolg des Favoriten bei.

Während 47 Minuten deutete alles auf einen Derbysieg der Stadtberner hin, ehe Wackers Defensive nach dem 18:22 aufdrehte und den BSV-Aufbau praktisch lahmlegte. Keeper Winkler musste in der verbleibenden Zeit nur noch zwei Tore hinnehmen. Zur zweiten grossen Figur avancierte Borna Franic. Der Kroate markierte zwölf Treffer und entzückte das Gros der 850 Anhänger mit seinen teils herrlichen Solo-Aktionen.

Mit dem perfekten Auftakt zur NLA-Saison war nicht zu rechnen gewesen: Im Sommer investierten die klammen Thuner im Gegensatz zur Konkurrenz nicht ins Kader, stattdessen hielt der Vorstand in der Finanznot die Spieler zu einer Sparrunde an - offenbar war die monetäre Einbusse grösser als der sportliche Substanzverlust.

Pfadi startete wunschgemäss zum "Derby" der einstigen Schweizer Branchen-Leader. Ein Torhüterwechsel auf Seiten der St. Galler - Kindler ersetzte in der 14. Minute den glücklosen Isenrich - löste in den Reihen der Winterthurer dann aber eine ziemliche Blockade aus. "Wir haben zehn Prozent nachgelassen", räumte Pfadis Coach Adrian Brüngger hinterher ein. Raphael Liniger, der Sohn des langjährigen Winterthurer Managers Ernst Liniger, profitierte vom Leistungsabfall des Kontrahenten am meisten: Er war mit acht Treffern am Umschwung hauptbeteiligt.

Die Lakers erlitten gegen den RTV vor 500 Zuschauern eine vermeidbare 29:32-Niederlage. Stäfa liess den wurfgewaltigen Aufbau der Basler zu lange gewähren. Sveinsson (8/2) und Sladoljev (7), das isländisch-kroatische RTV-Duo, sorgten mehr oder weniger unbedrängt für die Differenz. Und im Tor brillierte Pascal Stauber diverse Male - die Nummer 1 der Schweiz blockierte drei Penaltys der Gastgeber.

Resultate: Kadetten Schaffhausen - Fortitudo Gossau 32:19 (18:10). Kriens-Luzern - GC Amicitia Zürich 24:22 (13:11). Wacker Thun - BSV Bern Muri 27:24 (9:13). Endingen - Suhr Aarau 27:30 (10:14). Lakers Stäfa - RTV Basel 29:32 (13:17). Pfadi Winterthur - St. Otmar St. Gallen 27:32 (14:15).

Rangliste: 1. Kadetten Schaffhausen 10. 2. Wacker Thun 10. 3. BSV Bern Muri 8. 4. Kriens-Luzern 7. 5. St. Otmar St. Gallen 6. 6. Pfadi Winterthur 6. 7. Lakers Stäfa 4. 8. RTV Basel 3. 9. GC Amicitia Zürich 2. 10. Fortitudo Gossau 2. 11. Suhr Aarau 2. 12. Endingen 0.

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