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Wawrinka verliert nach Blitzstart gegen Benneteau

Beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati, Ohio wird's nichts aus dem erhofften Schweizer Final. Stan Wawrinka scheidet als Favorit im Viertelfinal gegen Julien Benneteau mit 6:1, 1:6, 2:6 aus.

Roger Federer (ATP 3), der bestrangierte im Turnier verbliebene Spieler, trifft in der Nacht auf Samstag ab 01.00 Uhr MESZ auf den Schotten Andy Murray (ATP 9).

Stan Wawrinka musste schon acht Stunden vorher und noch im Lauf des Vormittags auf den Centre-Court des Tenniskomplexes im Vorort Mason. Am frühen Spielbeginn lag es jedoch nicht, dass sich der 29-jährige Waadtländer ausser Rand und Band präsentierte. Denn in den ersten paar Minuten gelang Wawrinka noch fast alles. Er, der schon am Donnerstag im Achtelfinal gegen Marin Cilic zwölf der letzten 13 Games gewonnen hatte (zum 3:6, 6:0, 6:1), knüpfte nahtlos an die vorherige Leistung an. Nach gut 20 Minuten führte Wawrinka mit 6:1.

Doch plötzlich gelang Wawrinka nichts mehr. Julien Benneteau (ATP 41) gewann innerhalb von 40 Minuten neun der nächsten elf Spiele und realisierte so die Vorentscheidung. In dieser Phase des Spiels brachte Wawrinka kaum erste Aufschläge ins Feld (nur 30 Prozent), und nach dem zweiten Aufschlag gewann er bloss einen Viertel aller Ballwechsel. Im zweiten Satz, der nur 24 Minuten dauerte, unterliefen Wawrinka 15 unerzwungene Fehler. Und mit "unforced errors" ermöglichte der Schweizer seinem Gegner auch im Entscheidungssatz (zum 2:1 und 5:2) die siegbringenden Breaks.

Eine Riesensensation stellt Benneteaus Sieg aber nicht dar. Der 32-jährige Franzose ist ein Gegner, der Wawrinka nicht liegt. Von fünf Partien gegen Benneteau in den letzten zehn Jahren gewann Wawrinka bloss eine, die einzige an einem Grand-Slam-Turnier (Australian Open 2008). Schon vor vier Jahren hatte Wawrinka gegen Benneteau, der sich erstmals an einem Turnier dieser Grössenordnung für die Halbfinals qualifizieren konnte, in Cincinnati verloren.

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