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Weder Blatter noch Platini – der dritte Mann heisst Jérôme Champagne

2015 wählt die Fifa ihren neuen Präsidenten. Wer tritt an? Die Lage ist inzwischen so verworren, dass es sich lohnt, den Mann im Hintergrund genauer anzuschauen.

Thomas Schifferle
Der Händedruck mit einem der Grössten im Fussball: Jérôme Champagne (rechts) und Pelé bei einer Endrundenauslosung.
Der Händedruck mit einem der Grössten im Fussball: Jérôme Champagne (rechts) und Pelé bei einer Endrundenauslosung.
Keystone

Es gab Zeiten, da schien alles vorgespurt. Da schien klar, dass Sepp Blatter zurücktreten würde, endgültig, so wie er das schon mehrmals versprochen hat, und dass Uefa-Präsident Michel Platini ihn beerbt. Die Lage ist inzwischen verworren. Blatter treibt seine Spielchen mit Platini, nicht zuletzt wegen dessen Nähe zu ­Katar, dem Problemausrichter der WM 2022. Platini tappt noch in jedes Fettnäpfchen, das sich ihm anbietet. Blatter ist Machiavelli, Platini sein dankbares Opfer.

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