Anderegg bodigt Wenger und gewinnt in Fankhaus

Die Schwingerkönige Matthias Sempach und Kilian Wenger nahmen am Abendschwinget in Fankhaus teil. Erfolgreich war aber ein anderer.

Simon Anderegg blieb in Fankhaus auf dem Weg zum Festsieg ungeschlagen, auch hier gegen Lukas Renfer.

Simon Anderegg blieb in Fankhaus auf dem Weg zum Festsieg ungeschlagen, auch hier gegen Lukas Renfer. Bild: Andreas Blatter

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Mit einem Kurzzug entscheidet Simon Anderegg beim Abendschwinget in Fankhaus den Schlussgang gegen Kilian Wenger und wird damit mit sechs Siegen überlegener Festsieger.

Die Tatsache, dass der zurücktretende Matthias Siegenthaler verabschiedet wurde, motivierte viele seiner Kollegen zu einer Teilnahme. Mit den beiden Schwingerkönigen Matthias Sempach und Kilian Wenger sowie den «Eidgenossen» Simon Anderegg, Damian Gehrig und Patrick Schenk war der Abendschwinget äusserst stark besetzt.

Der Oberländer Anderegg stellte dabei seine gute Form unter Beweis. Mit sechs Siegen realisierte der Unterbacher einen diskussionslosen Start-Ziel-Sieg. Hinter dem Festsieger klassierten sich mit dem Entlebucher Gast Urs Doppmann und Ruedi Roschi zwei Schwinger auf dem Ehrenplatz, die sich in dieser Saison schon mehrmals positiv in Szene hatten setzen können.

Doppmann, der im zweiten Gang einen Kurzversuch von Ruedi Roschi positiv zu seinen Gunsten kontern konnte, musste einzig gegen Wenger eine Niederlage akzeptieren. Ruedi Roschi erreichte den zweiten Rang mit einem Plattwurf im sechsten Gang gegen Gehrig. Das bereits im zweiten Gang stattfindende Königsduell zwischen Sempach und Wenger endete nicht unerwartet ohne Resultat.

Während Wenger sich ohne grosse Schwierigkeiten für den Schlussgang qualifizieren konnte, waren bei Sempach die Auswirkungen der Rückenbeschwerden ersichtlich. Mit zwei Siegen und vier gestellten Gängen klassierte er sich weit unter seinem Wert. «Wenigstens kann ich wieder ohne Schmerzen schwingen. Jedoch fehlt mir die Wettkampfpraxis. Zudem sind die zwei fehlenden Trainingsmonate ein wichtiger Faktor dafür, dass ich im Moment noch nicht die gewünschte Leistung abrufen kann», sagte er. (Berner Zeitung)

Erstellt: 16.07.2018, 19:01 Uhr

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