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Alinghi zieht sich vom America's Cup zurück

Das Genfer Segelsyndikat, 2003 und 2007 Gewinner des America's Cup, wird an der nächsten Austragung der ältesten Segelregatta der Welt nicht teilnehmen.

Sein offizieller Rückzieher im November 2010 für den nächsten America's Cup ist keine Überraschung.
Sein offizieller Rückzieher im November 2010 für den nächsten America's Cup ist keine Überraschung.
Keystone
Ein Blick zurück zum Februar 2010: Larry Ellison, der Besitzer von BMW Oracle Racing, gönnt sich nach der Eroberung des America's Cup in Valencia einen Schluck aus der Champagnerflasche.
Ein Blick zurück zum Februar 2010: Larry Ellison, der Besitzer von BMW Oracle Racing, gönnt sich nach der Eroberung des America's Cup in Valencia einen Schluck aus der Champagnerflasche.
Keystone
BMW Oracle (links) entriss Alinghi die wichtigste Segeltrophäe.
BMW Oracle (links) entriss Alinghi die wichtigste Segeltrophäe.
Keystone
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Alinghi hat in einem Communique bekanntgegeben, dass es 2013 bei der 34. Auflage (wohl in San Francisco) auf den Start verzichtet. «Nach gründlichem Studium des Protokolls und aufgrund von Initiativen, die der Cup-Verteidiger BMW Oracle und sein ‹Challenger of Record›Mascalzone Latino ergriffen haben, schätzt Alinghi, dass die aktuellen Bedingungen eine Teilnahme verunmöglichen», heisst es im Schreiben.

Überdies ist zu lesen, dass die von Ernesto Bertarelli dirigierte Crew nach wie vor am America's Cup interessiert bleibe und ihre Entwicklung in den kommenden Monaten weiterverfolge. Man wolle sich aber zunächst an anderen internationalen Katamaran-Wettkämpfen beteiligen, wie beispielsweise an den «Extreme Series».

Erst vier Teams dabei

Alinghi musste beim America's Cup den Titel des Cupholders in diesem Jahr abgeben. Das Schweizer Team unterlag im Februar vor Valencia seinem amerikanischen Erzrivalen BMW Oracle (Larry Ellison/Russell Coutts) deutlich, nachdem es bezüglich der Modalitäten einen langen Rechtsstreit gegeben hatte. Der Golden Gate Yacht Club, der seither das Sagen hat, will nun beispielsweise neue Bootsmodelle, einen veränderten Rennmodus und eine internationale Jury einführen. Dadurch soll die Trophy für Zuschauer, Öffentlichkeit und Sponsoren wieder attraktiver und für die Teams kostengünstiger werden. Wo der 34. America's Cup stattfinden wird, sollte sich bis Ende Jahr entscheiden. Gute Karten besitzt San Francisco.

Bislang sollen sich sich erst vier Syndikate für die 34. Austragung eingeschrieben haben. Das britische Team Origin und das Team Germany haben wie Alinghi angekündigt, dass sie dem nächsten Rendezvous fernbleiben. Die Anmeldefrist läuft allerdings erst am 31. März nächsten Jahres ab.

si/fal

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