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Amerika feiert einen Hundequäler

Michael Vick sass 18 Monate im Gefängnis, weil er Hunde quälte und für illegale Kämpfe abrichtete. Nun ist der American-Football-Star zurück auf der grossen Bühne und spielt besser als je zuvor. Was die einen freut, halten andere für einen Skandal.

Von der grossen Football-Bühne ins Gefängnis und zurück: Michael Wick, Quarterback der Philadelphia Eagles.
Von der grossen Football-Bühne ins Gefängnis und zurück: Michael Wick, Quarterback der Philadelphia Eagles.
Keystone

Der Lebenslauf des 30-jährigen Philadelphia-Quarterbacks Michael Vick liest sich wie eine Achterbahnfahrt. Aufgewachsen in einem Armenviertel von Newport im US-Bundesstaat Virginia, unterschrieb er als 21-jähriger College-Spieler einen Sechsjahresvertrag bei den Atlanta Falcons. Der Kontrakt garantierte ihm 16,5 Millionen Dollar und beinhaltete ein Maximalvolumen von 62 Millionen Dollar. Die Langeweile vertrieb das viele Geld jedoch nicht. Vick suchte bei illegalen Hundekämpfen nach dem ultimativen Kick, richtete die Tiere selbst ab und bestrafte sie, wenn sie einen Kampf verloren. Aus den Akten geht hervor, dass er Hunde erdrosselte, erhängte, ertränkte, erschoss oder mit Elektroschocks tötete.

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