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Aniya Sekis Titelkampf ist geplatzt

Aniya Seki hat sich eine Bänderverletzung zugezogen; die Bernerin kann deshalb am Samstag nicht gegen Eva Voraberger antreten.

Profiboxerin Aniya Seki muss aufgrund einer Verletzung pausieren.
Profiboxerin Aniya Seki muss aufgrund einer Verletzung pausieren.
Andreas Blatter

Aniya Seki trainierte intensiv, aber der Unfall passierte nicht etwa im Sparring, sondern als sie in der Welle 7 einer Gruppe Hobbyboxer eine Übung vorzeigte. Die Bernerin übersah einen herumliegenden Medizinball, machte einen Misstritt und erlitt einen Bänderriss im rechten Fussgelenk. Trotz Schmerzen setzte Seki die Vorbereitung auf den Fight gegen Eva Voraberger fort.

Doch am Freitag ergab eine MRI-Untersuchung, dass auch eine Seh­ne angerissen ist. Sportarzt Rolf Jenni belegte die 38-Jährige mit einem Kampfverbot, worauf Peter Stucki, Präsident der Schweizer Berufsboxkommission, das Kräftemessen vom nächsten Samstag in Bern absagte.

Die österreichische Gegnerin machte ihrem Unmut in der Folge über Facebook Luft, und Vo­rabergers Trainer beschuldigte Seki via Medien massiv. Diese kann die harschen Reaktionen nicht verstehen und sagt: «Es ist alles sauber abgelaufen.» Die Profiboxerin ist selber enttäuscht, entgeht ihr die Chance, ihre Titelsammlung zu erweitern.

Immerhin ist keine Operation notwendig. Aniya Seki hat vor, im September den nächsten Kampf zu bestreiten. «Eva Vora­berger darf dannzumal gern nach Bern kommen. Ich fühle mich körperlich und mental topfit.»

Das Meeting des Boxclubs Bern findet am kommenden Samstag im Restaurant Mappamondo trotzdem statt.

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