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Ausgangslage beim Schwinget auf Ramslauenen ist offen

Wer holt den Tagessieg am Ramslauenen-Schwinget hoch über dem Kiental? Die Oberländer treten zwar nicht mit ihren stärksten Athleten an, sind aber dennoch heiss für die vorderen Plätze.

Hanspeter Luginbühl (rechts) stemmt sich gegen Remo Käser. Archivbild: Andreas Blatter
Hanspeter Luginbühl (rechts) stemmt sich gegen Remo Käser. Archivbild: Andreas Blatter

Mit dem Schwing- und Älplerfest auf Ramslauenen wird eine Woche vor dem Brünig Schwinget die Bergfestsaison im Berner Oberland eröffnet. Bereits am Samstag stehen die Spitzenschwinger aus dem Oberland beim Bergfest auf dem Weissenstein im Einsatz.

Durch die Tatsache, dass sich die Oberländer Spitzenschwinger durch die Teilnahme am Weissenstein-Schwinget nicht zum Start am Ramslauenen-Schwinget anmelden werden, gestaltet sich die Ausgangslage um den Festsieg sehr offen. Mit Hanspeter Luginbühl, Urs Schütz und Josias Wittwer stehen die Siegeschancen für die Einheimischen sehr gut.

Luginbühl und Schütz können dabei auf eine grosse Routine aufbauen, während Josias Wittwer immer für eine Überraschung gut ist. Zusammen mit den übrigen Nachwuchstalenten haben die Kandertaler Schwinger eine schlagkräftige Mannschaft am Start und werden sicher alles daransetzen, den Sieg in den eigenen Reihen zu behalten.

In der laufenden Saison haben diverse andere junge Nachwuchstalente aus dem Berner Oberland positiv von sich reden gemacht. Mit Kilian von Weissenfluh, der in dieser Saison bereits sechs Kränze herausgeschwungen hat, haben die Oberländer wieder einen neuen Spitzenschwinger in ihren Reihen.

Mit Marco Iseli, der sich wie von Weissenfluh am Berner Kantonalen unter die Kranzgewinner reihen konnte, Patrick Gobeli und Florian Aellen sind weitere Schwinger vorhanden, die in naher Zukunft von sich reden machen könnten.

Dazu ist im Berner Oberland eine grosse Anzahl von jungen Schwingern vorhanden, die kurz vor dem Durchbruch zur Spitze stehen und sich auf Ramslauenen von ihrer besten Seite zeigen möchten. Erfahrungsgemäss nutzten diverse Schwinger aus dem übrigen Kantons­gebiet die willkommene Startgelegenheit, um ihren Formstand ein weiteres Mal zu testen.

Gäste schwer einzuschätzen

Zur Tradition geworden ist die Teilnahme der Gästeschwinger aus dem Appenzell. Ob sich einer der Nordostschweizer Gäste in die Entscheidung um den Festsieg einmischen kann, ist relativ schwer abzuschätzen.

Als weitere Gäste sind die Schwinger aus dem benachbarten Oberwallis eingeladen. Seit geraumer Zeit wird versucht, im Wallis das Schwingen wieder zu fördern. Dadurch ist die Startmöglichkeit für die Walliser sicher eine willkommene Abwechslung, ihr Können in einem grossen Verband zu testen.

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