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Bald reif für einen Titel

Sportredaktor Reto Pfister zur Niederlage des BSV Bern Muri im Cupfinal.

Riesige Enttäuschung bei den Spielern des BSV Bern Muri...
Riesige Enttäuschung bei den Spielern des BSV Bern Muri...
Christian Pfander
... und grosser Jubel bei den Gästen von Pfadi Winterthur: Die Zürcher sind zum fünften Mal Cupsieger.
... und grosser Jubel bei den Gästen von Pfadi Winterthur: Die Zürcher sind zum fünften Mal Cupsieger.
Christian Pfander
Da floss auch die eine oder andere Träne, wie etwa bei Simon Getzmann.
Da floss auch die eine oder andere Träne, wie etwa bei Simon Getzmann.
Christian Pfander
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Auch der fünfte Anlauf, einen Cupfinal zu gewinnen, ist misslungen. Das Warten auf einen erneuten Titel geht auch 32 Jahre nach dem Gewinn der Meisterschaft 1985 weiter. Trotz des enttäuschenden Ausgangs des Endspiels befindet sich der BSV Bern Muri auf dem richtigen Weg.

Mit der Bildung einer vierköpfigen Kommission wurde die Kompetenz im sportlichen Bereich verstärkt. Das Kader für die Saison 2017/2018 ist klug zusammengestellt, mit Aleksandar Stevic der richtige Mann für den Trainerposten verpflichtet worden. Der erst 35-jährige Deutsche hat die Mannschaft vor allem im taktischen Bereich entscheidend weitergebracht. Das Team hat zu grosser Stilsicherheit und Konstanz gefunden und in der laufenden Saison bereits sämtliche Schweizer Spitzenteams mindestens einmal bezwungen.

Die Aussichten stehen gut, dass sich der BSV in den nächsten Jahren dauerhaft in der Spitzengruppe im Schweizer Handball etablieren kann. Ab der nächsten Saison spielt der BSV in der neuen, 2000 Zuschauer fassenden Ballsporthalle und verfügt über eine moderne Infrastruktur. Für die Besucher wird es komfortabler, ein Spiel vor Ort zu verfolgen, durch bessere Vermarktungsmöglichkeit kann mehr Geld generiert werden.

Meister zu werden, wird für die Berner immer noch schwierig sein. Ein Cupsieg hingegen liegt jederzeit in Reichweite. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis die nächste Titelchance für dieBerner Handballer kommt.

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