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Berner Futsalverein verliert das erste Spiel

Nach einem intensiven Spiel verliert Minerva seinen ersten Einsatz auf europäischer Bühne gegen einen starken Gegner aus Wien mit 9:4. Die Mannschaft von Marcos Lopez zahlte gegen einen physisch stärkeren Gegner Lehrgeld.

Der Futsal Minivera verliert gegen den norwegischen Meister Vegakameratenedem nur knapp mit 1:2.
Der Futsal Minivera verliert gegen den norwegischen Meister Vegakameratenedem nur knapp mit 1:2.
zvg
Der Uefa Futsal Pokal ist vergleichbar mit der Champions League im Fussball: Die besten Teams aus Europa treffen hier aufeinander. Der Sieger steht jedoch innert einer Woche fest.
Der Uefa Futsal Pokal ist vergleichbar mit der Champions League im Fussball: Die besten Teams aus Europa treffen hier aufeinander. Der Sieger steht jedoch innert einer Woche fest.
rgs/openmind
Vorfreude und Nervosität sind deutlich spürbar. Begleitet wird die Mannschaft von Brian Ruchti und Simon Klopfenstein, die via Webradios die Spiele kommentieren.
Vorfreude und Nervosität sind deutlich spürbar. Begleitet wird die Mannschaft von Brian Ruchti und Simon Klopfenstein, die via Webradios die Spiele kommentieren.
rgs/openmind
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Bereits das erste Spiel der Gruppe Eid Futsal gegen Tüfad Ankara liess darauf schliessen, dass auf den Schweizermeister eine schwierige Aufgabe zukommen würde. Das Tempo war ungemein hoch, die Passstaffeten waren geprägt von hoher Präzision und die Spieler technisch hervorragend ausgebildet. Der erste Gegner von Futsal Minerva hört auf den gewöhnungsbedürftigen Namen 1. FC Allstars Wiener Neustadt.

Die Mannschaft aus der Satellitenstadt von Wien, die während des zweiten Weltkriegs fast dem Boden gleichgemacht wurde, hatte in der Vergangenheit schon einige Male am UEFA-Futsal Pokal teilgenommen. Die Routine war dem Team von René Gauda deutlich anzusehen, es spielte von Beginn an ruhig, konzentriert und äusserst effizient.

Trainer Marcos Lopez hatte ein schwieriges und physisch intensives Spiel erwartet, dass es gleich so schwierig werden würde, davon war aber auch er nicht ausgegangen. Neun Mal jubelte der Österreichische Meister, sein Schweizer Pendant brachte es bloss auf vier Treffer.

Nach einer starken Anfangsphase und einem ausgeglichenen Spielstand von 2:2 verlor die unerfahrene Mannschaft nach und nach die Ordnung. Wichtige Duelle wurden verloren, der Gegner fand reichlich Platz vor und nutzte diesen eiskalt aus. Mit ihrem schnellen und zielstrebigen Spiel erteilten die Gastgeber den jungen Bernern eine schmerzliche Lektion.

Die Allstars zogen noch vor der Pause auf 4:2 davon. Die Hoffnung überdauerte die Pause. Doch kurz nach Wiederanpfiff flog ein glänzend ausgeführter Freistoss an Torwart Mischa Felbers rechter Schulter vorbei in den Netzhimmel, es war die frühe Entscheidung in einem Spiel, in dem eindeutig mehr möglich gewesen wäre. Trotz aussichtsloser Situation zeigte die junge Berner Mannschaft Moral, steckte nicht auf, spielte munter weiter nach vorne, spielte fast die gesamten letzten zehn Minuten mit einem fliegenden Torwart und erzielte noch zwei schöne Tore. Das Nachbarduell gewann aber letztlich die effizientere, reifere und physisch überlegene Mannschaft.

Radio Gelb-Schwarz/cls

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