Bernhard Kämpf siegt souverän

Der Sigriswiler Bernhard Kämpf (29) hat das «Südwestschweizerische» in Kerzers gewonnen. Es handelt sich um seinen ersten Erfolg an einem Teilverbandsfest.

Bernhard Kaempf feiert seinen Sieg im Schlussgang gegen Johann Borcard am Suedwestschweizerischen Schwingfest in Kerzers.

Bernhard Kaempf feiert seinen Sieg im Schlussgang gegen Johann Borcard am Suedwestschweizerischen Schwingfest in Kerzers.

(Bild: Keystone)

Die bekanntesten Namen am Südwestschweizer Teilverbandsfest in Kerzers waren die Gäste aus dem Bernbiet, der Inner-, Nordost- und Nordwestschweiz. Doch mit denen meinten es die Einheimischen nicht sonderlich gut. Bereits im zweiten Gang wurden die Vertreter aus den anderen Teilverbänden gegeneinander eingeteilt. Das Kampfgericht dürfte sich mit dieser Taktik bessere Chancen für die eigenen, weniger hoch im Kurs stehenden Athleten erhofft haben.

Der Sigriswiler Bernhard Kämpf jedoch liess sich darob nicht beirren. Wenngleich er sich in seinem zweiten Kampf gegen den Aargauer Christoph Bieri mit einem Gestellten zufriedengeben musste, setzte sich der Brünig-Sieger von 2015 am Ende durch. Nach dem Erfolg gegen den Ostschweizer «Eidgenossen» Roger Rychen bodigte Kämpf vor rund 3200 Zuschauern mühelos Johann Borcard, der primär dank äusserst günstiger Einteilung in den Schlussgang eingezogen war. Mit 58,25 Punkten liess sich der Innerschweizer Reto Nötzli als Co-Festsieger feiern.

Nahe der Berner Kantonsgrenze gewann Kämpf sein viertes Kranzfest. Er sei überrascht gewesen, habe er schon im zweiten Gang gegen einen anderen Gast antreten müssen, meinte der 29-Jährige. Die Bedeutung des Sieges stuft er als hoch ein, «ich nahm erstmals am ‹Südwestschweizerischen› teil, und es ist gut möglich, dass es das letzte Mal war». Der Formaufbau für den Unspunnen-Schwinget von Ende August stimme, «ich fühle mich sehr gut, werde bereit sein».

Derweil setzte es für Niklaus Zenger eine Enttäuschung ab. Der Ersatz des verletzten Schwingerkönigs Matthias Glarners verlor gegen Stéphane Haenni und den Nordwestschweizer David Schmid, als Zehnter verpasste der Oberländer den Kranz.

phr

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