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BSV zu Hause eine Macht

Der BSV Bern Muri hat auch beim 33:22-Erfolg gegen Gossau überzeugt und die Qualifikation auf Platz 4 abgeschlossen. Für den Cupfinal vom Donnerstag konnten Kräfte geschont werden.

Länger als sonst im Einsatz: Thomas Rathgeb, beim BSV die Nummer zwei auf der Spielmacherposition.
Länger als sonst im Einsatz: Thomas Rathgeb, beim BSV die Nummer zwei auf der Spielmacherposition.
Andreas Blatter

Aleksandar Stevic war zufrieden. Der BSV Bern Muri hatte sich auch beim 33:22-Erfolg gegen Gossau in ausgezeichneter Form präsentiert und sich als Favorit gegen die Ostschweizer deutlich durchgesetzt. «Das war ein sehr gutes Spiel, in der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt», kommentierte der Deutsche die Darbietung seines Teams.

Es war das letzte Spiel einer Qualifikation, in der sich die Berner gegenüber der letzten Saison deutlich verbessert zeigten. Die Qualifikation für die ­Finalrunde wurde frühzeitig ­geschafft; der BSV erreichte mit 19 Punkten den 4. Platz. Können die Berner diesen Rang zumindest halten, werden sie die Playoff-Viertelfinals im März mit einem Heimspiel eröffnen.

Dies könnte sich für den BSV sehr vorteilhaft auswirken. In den sieben Heimspielen gab das Team nur beim 31:31-Remis in September gegen Wacker Thun einen Punkt ab. «Wir haben zu den Topklubs der Liga aufgeschlossen und kein Heimspiel verloren. Ich bin mit dem bishe­rigen Verlauf der Saison sehr glücklich», sagt Stevic.

Mit dem 35-Jährigen, der seine Arbeit in Bern im Mai aufgenommen hat, wurde offensichtlich der richtige Trainer verpflichtet. Stevic ist es gelungen, der Mannschaft ein Konzept zu verpassen, mit dem sie erfolgreich agieren kann. «Ich investiere viel, die Mannschaft investiert viel», berichtet der BSV-Coach.

Etwas Verbesserungspotenzial besteht noch in den Auswärtspartien, in denen die Berner mit sechs Punkten aus sieben Begegnungen eine leicht negative Bilanz aufweisen. Umso erfolgreicher waren sie im Cup, in dem am Donnerstag mit dem Final (19.30 Uhr) in der Wankdorfhalle gegen Pfadi Winterthur der Höhepunkt bevorsteht.

Heer auf der Bank

Beim Sieg gegen Gossau verbrauchten die Berner nicht allzu viel Energie. Neben Luca Müh­lemann (Aufbautraining nach Hirnerschütterung) und Simon Getzmann (Faserriss) wurde auch Valentin Striffeler verletzt gemeldet; zumindest die beiden letzteren Akteure dürften am Donnerstag auflaufen.

Abwehrchef Thomas Heer sass am Samstag 60 Minuten auf der Bank. Mit dem neunfachen Torschützen Pedro Spinola, Jakub Szymanski und Tobias Baumgartner durften die Stammspieler im Rückraum früh in der zweiten Halbzeit auf der Bank Platz nehmen. Zu seinem ersten Einsatz und seinem ersten NLA- Tor kam am rechten Flügel Max Freiberg. Der 18-Jährige spielt im Normalfall für das U-19-Elite-Team und gelegentlich in der NLB für Solothurn.

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