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Caroline Steffen verblüfft auf Hawaii

Die Spiezerin Caroline Steffen hat am renommiertesten Triathlon-Langdistanzrennen der Welt den 2.Platz erreicht.

Die frühere Schwimmerin und Radfahrerin Caroline Steffen krönte auf Hawaii mit Rang 2 hinter Mirinda Carfrae (Au) eine fantastische Saison. Zuvor hatte die 32-Jährige Platz 2 am Ironman Germany sowie den ITU-Langdistanz-WM-Titel gewonnen. «Mein Ziel waren die Top 10. Dieses Ziel habe ich zum Dessert des Jahres übertroffen.»

Starke Laufleistung

Die in ihrem ersten Jahr vom bekannten australischen Triathloncoach Brett Sutton trainierte Steffen schaffte ihren zweiten Rang vor allem auch dank ihrer abschliessenden starken Laufleistung. «Es war die schwerste Marathonlaufstrecke meiner Karriere mit Hitze und Höhenmetern.» Steffen konnte sich bei ihrem Erfolg nur bedingt auf ihr Gefühl verlassen. «Auf der Radstrecke fühlte ich mit gut, ich benötigte aber länger als erwartet. Dafür fühlte ich mich beim Laufen nicht sonderlich gut – und erreichte eine persönliche Bestzeit.» Die gebürtige Spiezerin, die in Australien lebt, absolvierte 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen in der erstklassigen Zeit von exakt 9:06:00 Stunden. Auf Siegerin Carfrae verlor Steffen nur etwas mehr als sieben Minuten.

Die Australierin blieb nur vier Minuten über dem letztjährigen Streckenrekord der dreifachen Hawaii-Siegerin Chrissie Wellington (Gb), die wegen Unwohlsein am Wettkampftag ihren Startverzicht bekannt gegeben hatte. Zwei Tage zuvor hatte Wellington noch an der Medienkonferenz angekündigt, dass sie sich stärker denn je fühle

Auch Thürig in den Top Ten

Mit Karin Thürig beendete eine weitere Schweizerin das Rennen in den Top 10. Sie egalisierte mit Platz 6 ihr bislang bestes Hawaii-Abschneiden (2003) und realisierte zudem noch einen Radkursrekord. Die Retschwilerin bewältigte die 180 km in 4:48:22 Stunden und brach damit die bereits 17 Jahre alte Bestmarke von Paula Newby-Fraser um acht Sekunden.

Auch Thürigs Marathon in einer Zeit von 3:14 Stunden bedeutete persönliche Hawaii-Bestleistung für die 38-Jährige. «Ich bin hochzufrieden, dass ich nach meinem missratenen Schwimmen noch so viel Terrain gutmachen konnte», sagte die frühere Zeitfahrweltmeisterin und zweifache Olympiazeitfahr-Dritte. Thürig will sich nach ihren überzeugenden Leistungen an den beiden Saisonhöhepunkten (Ironman Switzerland und Hawaii) einige Wochen Zeit lassen, ehe sie entscheidet, ob sie ihre Karriere fortsetzt.

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