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Cup-Halbfinals finden ohne den BSV statt

Der BSV Bern Muri hat den Cup-Viertelfinal gegen St.Otmar St.Gallen mit 25:28 verloren. Timo Heiniger stand im Tor.

Als kurz vor 20 Uhr die Mannschaftsaufstellungen bekannt gegeben wurden, stand beim BSV Bern Muri nur ein Torhüter auf dem Platz. Timo Heiniger war anwesend, nicht aber sein routinierter Kollege Antoine Ebinger. Dieser befand sich auf der Rückfahrt von einer Weiterbildung in Deutschland und schaffte es nicht mehr, rechtzeitig in Gümligen einzutreffen. «Bereits vor dem Spiel hatte mir Trainer Bachmann signalisiert, dass ich heute im Tor stehen würde», schilderte Heiniger die für ihn ungewohnte Spielvorbereitung. Der junge Torhüter, der heute 23 Jahre alt wird, zeigte eine passable Darbietung.

Viele Fehler

Der BSV Bern Muri als Team hingegen nicht. Die Berner schieden nach einem von vielen Fehlern geprägten Spiel aus dem Schweizer Cup aus. Wenig erinnerte gestern an die Spiele im Dezember, als die Berner 12 Spiele lang ungeschlagen geblieben waren. Lediglich 250 Zuschauer hatten den Weg in die Mooshalle gefunden, Stimmung kam selten auf. Von der spielerischen Klasse, die die Berner vor Weihnachten demonstriert hatten, war kaum etwas zu sehen. Der BSV Bern lag letztmals in der 23.Minute (11:10) in Führung. Danach rannten die Berner ständig einem Rückstand nach. Immer wieder begingen sie technische Fehler und liefen sich in der Otmar-Abwehr fest.

«Wir sind heute an uns und nicht am Gegner gescheitert», meinte Heiniger. «Die Abwehrleistung war nicht schlecht, doch im Angriff begingen wir zu viele dumme Fehler.» Seine eigene Leistung bezeichnete der junge Torhüter als «recht gut». «Es ist eine andere Situation, wenn man das ganze Spiel über im Tor steht, als wenn man als zweiter Goalie zu einem Teileinsatz kommt. Man muss mehr Verantwortung übernehmen. Solche Einsätze über 60 Minuten bringen mich sicher weiter.» An Heiniger lag es gestern nicht, dass der BSV einen Fehlstart ins Jahr 2010 hinlegte.

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