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Daniela Ryfs Flucht ohne Happy End

Als Debütantin verpasste die Schweizerin am Ironman Hawaii den Sieg um 2:02 Minuten.

Noch 14 Minuten Reserve: Daniela Ryf zu Beginn des Marathons. Foto: Keystone
Noch 14 Minuten Reserve: Daniela Ryf zu Beginn des Marathons. Foto: Keystone

Während rund sechs der etwas über neun Wettkampfstunden sah es am Ironman Hawaii nach einer Sensation aus. Ein siebter Schweizer Triumph nach den sechs Siegen von Natascha Badmann zwischen 1998 und 2005 bahnte sich an. Bis es nach einem Drama auszusehen begann. Die Schritte von Daniela Ryf wurden auf dem Rückweg vom Energy Lab, dem heissesten und einsamsten ­Abschnitt des Hawaii-Laufparcours, schwerer und schwerer. Und nicht der Vorsprung auf die lang härteste Konkurrentin Rachel Joyce schmolz beängstigend, sondern jener auf die Siegerin von 2010 und 2013, die Australierin ­Mirinda Carfrae. Von den 14 Minuten Reserve beim Wechsel in die Laufschuhe blieb plötzlich nur noch wenig.

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