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Das war nicht der Tag von Daniela Ryf

Ihr Ziel war es, den fünften Ironman-Weltmeistertitel zu holen. Doch für die Schweizer Triathletin verlief der Tag weniger rund.

Dieses Mal kam sie ohne Siegerlächeln ins Ziel: Daniela Ryf wurde an der Ironman-Weltmeisterschaft 13. (12. Oktober 2019)
Dieses Mal kam sie ohne Siegerlächeln ins Ziel: Daniela Ryf wurde an der Ironman-Weltmeisterschaft 13. (12. Oktober 2019)
Darryl Oumi, Keystone
Nach 54 Minuten wechselte Daniela Ryf vom Schwimmen auf die Radstrecke.
Nach 54 Minuten wechselte Daniela Ryf vom Schwimmen auf die Radstrecke.
Marco Garcia, Keystone
Sebastian Kienle aus Deutschland machte das Podium komplett.
Sebastian Kienle aus Deutschland machte das Podium komplett.
Marco Garcia, Keystone
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Nach viermal Platz 1 lag für die Schweizerin Daniela Ryf an der diesjährigen Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii nur der 13. Platz drinnen. Sie kam nach 9:14:26 Stunden ins Ziel. Über eine Stunde hinter der Siegerin des Pro-Feldes. «Es war nicht ihr Tag», kommentierte der Ironman-Moderator ihren Zieleinlauf. «Aber sie ist nun erst recht ein Ironman.» Ryf schrieb später auf Instagram, sie war vor einigen Tagen an einem Magen-Darm-Infekt erkrankt. Für sie war es ein «sehr schwieriger Tag», sie habe sich schwach gefühlt und Schwindel verspürt. Trotzdem war sie von den Zuschauern begeistert. «Danke vielmals für das Anfeuern und die Unterstützung!»

Anne Haug war es schliesslich, die das Rennen für sich entschied. Auf der Laufstrecke holte sie einen Acht-Minuten-Rückstand auf die führende Britin Lucy Charles auf und gewann mit über sechs Minuten Vorsprung in 8:40:19 Stunden. Dritte wurde die Australierin Sarah Crowley. Erste Schweizerin war Imogen Simmonds auf Platz 12 – mit einer Minute Vorsprung auf Ryf.

Dritter Titel für Frodeno und Drama um Lange

Bei den Männern gewann Jan Frodeno aus Deutschland, vor dem Amerikaner Timothy O'Donnell und dem Deutschen Sebastian Kienle. Frodeno unterbot gleichzeitig die vom Vorjahressieger Patrick Lange aufgestellte Rekordzeit um über eine Minute und kam nach 7:51:13 Stunden ins Ziel. Für ihn ist es nach 2015 und 2016 der dritte Weltmeistertitel - letztes Jahr fehlte er verletzungsbedingt und 2017 beendete er den Marathon wegen Rückenschmerzen gehend und verpasste das Podium dadurch deutlich.

Der zweifache Weltmeister und Vorjahressieger Lange musste das Rennen nach etwa einem Drittel der Radstrecke aus gesundheitlichen Gründen aufgeben – er litt unter Schwindelanfällen und hatte am Abend zuvor noch Fieber.

Als erster Schweizer kam Philipp Koutny ins Ziel. Mit einer Zeit von 8:10:29 Stunden landete er auf Platz 8. Ironman-Zürich-Gewinner Jan van Berkel wurde 11. mit einer Zeit von 8:15:19.

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