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Der Goalie als sicherer Weitschütze

Der BSV Bern Muri hat Suhr Aarau souverän 30:24 bezwungen und den vierten Platz in der NLA-Finalrunde schon fast auf sicher.

Das Üben von Weitwürfen sei ab und zu Bestandteil des Trainings: BSV-Schlussmann Dominic Rosenberg (l.) und Goalie-Trainer Mani Aebi (r., Archivbild/Manuel Zingg)
Das Üben von Weitwürfen sei ab und zu Bestandteil des Trainings: BSV-Schlussmann Dominic Rosenberg (l.) und Goalie-Trainer Mani Aebi (r., Archivbild/Manuel Zingg)

Die Möglichkeit, den Torhüter durch einen siebten Feldspieler zu ersetzen, führt bei den Schlussmännern zu mehr Stress. Sie müssen öfter zwischen dem Gehäuse und der Spielerbank hin und her rennen. Die Goalies erhalten so auch jedoch Möglichkeiten, als Skorer in Erscheinung zu treten. Hat der gegnerische Tormann einem zusätzlichen Feldspieler Platz gemacht, winkt die Chance, mit einem Wurf über das gesamte Spielfeld hinweg einen Treffer zu erzielen.

Dominic Rosenberg betrat in der 46. Minute das Spielfeld und erwies sich als sicherer Weitschütze für den BSV Bern Muri. Er brauchte nur fünf Minuten, um zwei Bälle im Tor von Suhr Aarau unterzubringen. «Dies ist eine Premiere», sagte Rosenberg. «Einen Treffer habe ich schon mehrmals erzielt, aber noch nie zwei in einem Spiel.»

Das Üben von Weitwürfen über das ganze Feld sei ab und zu Bestandteil eines Trainings. «Und auch da treffe ich häufig.» Er präsentiert sich derzeit in guter Form, Ende Saison ist für den ­26-jährigen Aargauer dennoch Schluss. Mehr oder weniger starke Schmerzen in der Hüfte begleiten ihn bei jedem Spiel und Training.

Beim 30:24-Erfolg gegen Suhr Aarau überzeugten beim BSV auch Pedro Spinola (10 Tore) und Sebastian Schneeberger (6). Der linke Flügel deutete an, warum man in Gümligen in Zukunft auf ihn setzt und sich entschieden hat, Marcel Lengacher nicht weiter unter Vertrag zu nehmen. Der Erfolg war für die Berner nur kurz nach der Pause gefährdet. Beim Stand von 15:14 (34.) erzielten sie jedoch umgehend drei Tore. Mit dem gestrigen Sieg dürften ihnen der vierte Platz mehr oder weniger sicher sein, was das Heimrecht für den Playoff-Viertelfinal bedeuten würde.

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