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«Der Kreuzbandriss war ein harter Rückschlag»

Kunstturnerin Giulia Steingruber hat sich kurz nach ihrer Knieverletzung mit dem Rücktritt befasst.

«Ich konnte es ja nicht mehr rückgängig machen», sagt Giulia Steingruber. Video: Tamedia.

Dieser Stich, dieser Schmerz und dann die grosse Leere. Der 7. Juli 2018 wird für Giulia wohl ewig in Erinnerung bleiben. Die Diagnose nach dem Dreiländerkampf in Saint-Etienne brachte einen Abriss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Teilabriss des Meniskus zutage. «Das war ein harter Schlag für mich», erinnert sich Steingruber, «aber ich habe die Situation nach dem ersten Schock schnell akzeptiert.»

Erstmals seit der Operation gibt die 24-Jährige Gossauerin Auskunft über ihren Zustand während der Genesung. «Es geht mir recht gut. Es könnte noch besser gehen mit dem Knie, aber ich bin auf einem sehr guten Weg.»

Leidenschaft – aber auch Leid

Dass sie auf diesem Weg wieder Hoffnung für das letzte Kapital ihrer Karriere schöpft, ist nicht selbstverständlich. «Im ersten Moment war der Rücktritt ein Gedanke, aber ich konnte mich nicht damit anfreunden», sagt Steingruber und lächelt. «Ich habe immer noch Ziele vor Augen und das Turnen ist immer noch meine Leidenschaft.» Dass der Sport auch Leid schafft, damit hat sie sich abgefunden.

Schritt für Schritt will sie sich den Geräten annähern, zumindest physisch ist wieder in Magglingen anzutreffen, auch wenn sie momentan mehr Zeit im Fitnessraum verbringt als sonstwo. «Ich bin recht weit in der Reha, auch wenn ich das Bein noch nicht voll strecken kann. Aber mit dem Muskelaufbau läuft es gut und die Physiotherapeuten sind zufrieden, also bin ich es auch.» Ihre Zuversicht soll sie bis an die WM 2019 in Stuttgart und dann 2020 nach Tokio an die Olympische Spiele führen.

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