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Der schlimme Sturz war zu viel für ihn

Der österreichische Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern hat im Alter von nur 27 Jahren seinen Rücktritt vom Wettkampfsport erklärt.

Bestürzung im ÖSV-Lager: Cheftrainer Alexander Pointner, Assistent Ernst Wimmer und Alexander Diess (von links).  (10. Januar 2014)
Bestürzung im ÖSV-Lager: Cheftrainer Alexander Pointner, Assistent Ernst Wimmer und Alexander Diess (von links). (10. Januar 2014)
Keystone
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Die Karriere von Thomas Morgenstern endete mit dem Rücktritt in der Saisonvorbereitung überraschend früh. Zuletzt musste sich der Kärntner aus Spittal, Neffe des früheren alpinen Skirennfahrers Alois Morgenstern, vermehrt mit Krankheiten und Verletzungen herumschlagen. In der vergangenen Olympia-Saison stürzte er zweimal schwer. In Sotschi konnte er nicht die erhoffte Stärke ausspielen und musste sich mit Silber im Teamwettkampf zufrieden geben.

Bis heute nicht vergessen und überwinden konnte Morgenstern den fürchterlichen Sturz vom 10. Januar im Skiflugtraining am Kulm. Er brach zwar die Saison nach den Olympischen Spielen sofort ab und machte sich für die kommende Saison fit, im Kopf aber blieb die Angst zurück. Der Unfall war letztlich der Hauptgrund für den Rücktritt.

Einen zunehmend schweren Stand hatte der Routinier auch innerhalb der starken österreichischen Mannschaft. In den letzten Jahren stand er im Schatten des Überfliegers Gregor Schlierenzauer. Der vier Jahre jüngere Schlierenzauer hat mittlerweile 52 Weltcupsiege im Palmares, Morgenstern deren 23. Überdies tauchte letzte Saison mit Thomas Diethart ein noch jüngerer österreichischer Topspringer aus dem Nichts auf. Diethart gewann die Vierschanzentournee mit erst 21 Jahren.

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