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Der schmerzhafte Sieg des Sergei Schubenkow

Der unter neutraler Flagge startende Russe gewinnt in Rabat trotz Sturz – und sorgt im Zielraum für amüsante Szenen.

Sturz im Ziel: Sergei Schubenkow gewinnt schmerzhaft. Video: Eurosport

Sergei Schubenkow wollte nach seinem Sieg nicht umarmt werden. Er wollte auch keine Schulterklopfer oder ähnliche Berührungen, einfach nur Handschläge sollten es sein. Schubenkow ist nicht etwa ein miserabler Gewinner – der unter neutraler Flagge startende Russe hatte einfach grosse Schmerzen, sein Sieg über 110 m Hürden beim Diamond League Meeting in Rabat war hart erkämpft.

Mit seinem Widersacher Omar McLeod lieferte sich Schubenkow ein Kopf-an-Kopf-Duell, als der Jamaikaner kurz vor dem Ziel stolperte. Derart unglücklich, dass er den neben ihm laufenden Russen mitriss und ebenfalls zu Fall brachte. Dieser rollte sich ab, zurück blieben eine rote Schulter und ein spektakuläres Foto-Finish.

Schubenkow gewann trotz des Sturzes, McLeod wurde Fünfter. Der Jamaikaner wollte gratulieren, doch die Berührung an der Schulter schmerzte Schubenkow so sehr, dass er erschrocken zurückzuckte. Dumm nur, dass McLeod der erste von sieben Gratulanten war.

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