Zum Hauptinhalt springen

Die Basisdisziplin, das Sorgenkind

Seit der im Vorfeld der Skisaison 2012/2013 erfolgten Materialreform ist die Anzahl der Verletzungen im Riesenslalom signifikant gesunken. Dafür gibt es andere Probleme.

Extremfall Val d’Isère: Die «Face de Bellevarde» ist derart steil und eng, dass die Trainer die Tore in 23-bis-25-Meter-Abständen setzen müssen. Mit den aktuellen Skiern ist es sehr schwierig, die Kurven auf Zug zu fahren.
Extremfall Val d’Isère: Die «Face de Bellevarde» ist derart steil und eng, dass die Trainer die Tore in 23-bis-25-Meter-Abständen setzen müssen. Mit den aktuellen Skiern ist es sehr schwierig, die Kurven auf Zug zu fahren.
Keystone

Eigentlich wäre Carlo Janka der beste Schweizer Riesenslalomfahrer. Am Ende der letzten Saison belegte er in der Disziplinenwertung Platz 11. In diesem Winter jedoch hat der Olympiasieger von Vancouver in seiner einstigen Paradesparte noch kein Rennen bestritten, er wird auch beim samstäglichen Klassiker in Adelboden fehlen. Janka leidet an chronischen Rückenbeschwerden; trainiert er in der Basisdisziplin, nehmen die Schmerzen zu. Der 29-Jährige ist ein Extrembeispiel, aber kein Ausnahmefall. Teamkollege Justin Murisier bekundet ebenfalls Schwierigkeiten; er ist erst 24-jährig. Thomas Stauffer, Cheftrainer der Schweizer, verweist auf Diskussionen mit den Verantwortlichen der anderen Nationen und sagt: «Wir sind uns einig, dass die Zunahme der Rückenprobleme mit der Materialreform zusammenhängt.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.