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Die grosse Show des Muskelpakets

Tim Wiese hütete einst das Tor von Werder Bremen und der deutschen Nationalmannschaft. Heute strebt der 32-Jährige eine Karriere als Wrestler an. Damit würde er sich einen Bubentraum erfüllen.

Schaut her, meine Muskeln: Tim Wiese, mittlerweile ein fanatischer Bodybuilder, lässt bei einem Event der WWE in Frankfurt am Main seine Muskeln spielen. Die Fans...
Schaut her, meine Muskeln: Tim Wiese, mittlerweile ein fanatischer Bodybuilder, lässt bei einem Event der WWE in Frankfurt am Main seine Muskeln spielen. Die Fans...
Keystone
...in der Halle sind begeistert und skandieren seinen Namen. (Bilder: 15. November 2014)
...in der Halle sind begeistert und skandieren seinen Namen. (Bilder: 15. November 2014)
Keystone
Wiese ist nie ein scheuer Mensch gewesen. Er liebt es, im Mittelpunkt zu stehen oder für Action zu sorgen. Oft ist er laut und unbeirrbar, hechtet sich verbal des Öfteren ins Abseits. Selbst bei Werder-Fans ist er umstritten. «Lieber Tim: Halt doch einfach die Bälle – und dann die Klappe», heisst es oft in der Fan-Ecke der Bremer. (10. September 2011)
Wiese ist nie ein scheuer Mensch gewesen. Er liebt es, im Mittelpunkt zu stehen oder für Action zu sorgen. Oft ist er laut und unbeirrbar, hechtet sich verbal des Öfteren ins Abseits. Selbst bei Werder-Fans ist er umstritten. «Lieber Tim: Halt doch einfach die Bälle – und dann die Klappe», heisst es oft in der Fan-Ecke der Bremer. (10. September 2011)
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Tim Wiese hat sich vor geraumer Zeit neu orientiert. Getrieben von seinem Fitnesswahn («Das macht Spass, das ist wie eine Droge»), liebäugelt er mit einer Karriere als Wrestler. Bei einer Veranstaltung am Wochenende des Veranstalters World Wrestling Entertainment (WWE) in Frankfurt am Main trat er nach einem Kampf plötzlich in den Ring, umjubelt von 10'000 Fans in der Halle. Stolz präsentierte er in einer Ringecke seine Muskeln, die Zuschauer waren begeistert und skandierten seinen Namen. Wiese, 193 Zentimeter gross, einst 86 und mittlerweile 120 Kilogramm schwer, fühlte sich wieder in seinem Element. «Eine supergeile Show. Es hat grossen Spass gemacht», erklärte er gegenüber der «Rheinischen Post». Noch vor seinem Auftritt bekannte er, dass er schon immer für Wrestling geschwärmt habe. «Ich habe das früher als kleines Kind geguckt, so in den 90ern. Damals war ich schon ein Riesenfan gewesen.»

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