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Die Materialschlacht in der Hölle des Nordens

Am Sonntag steht mit Paris–Roubaix der Höhepunkt des Radsport-Frühlings an. Die Vorbereitung für den Showdown auf den holprigen Pavés hat aber schon vor Monaten mit Tests und Tüfteleien begonnen.

Am Sonntag findet zum 115. Mal der Rad-Klassiker Paris-Roubaix statt. Über 256 Kilometer werden die Fahrer in Nordfrakreich zurücklegen.
Am Sonntag findet zum 115. Mal der Rad-Klassiker Paris-Roubaix statt. Über 256 Kilometer werden die Fahrer in Nordfrakreich zurücklegen.
Keystone
Damit die Rennfahrer ideale Bedingungen vorfinden, werden die Wege eigens präperiert und gesäubert.
Damit die Rennfahrer ideale Bedingungen vorfinden, werden die Wege eigens präperiert und gesäubert.
Reuters
Im letztjährigen Rennen konnte sich der Schweizer Fabian Cancellara zum zweiten Mal durchsetzen. Auch dieses Jahr hofft er auf den Sieg.
Im letztjährigen Rennen konnte sich der Schweizer Fabian Cancellara zum zweiten Mal durchsetzen. Auch dieses Jahr hofft er auf den Sieg.
Keystone
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Für die Rennvelohersteller ist Paris–Roubaix eine ebenso prestigeträchtige Angelegenheit wie für die Rennfahrer. Bei der Jagd über die 27 Kopfsteinpflaster-Passagen mit insgesamt 51 Kilometern Länge spielt nicht nur der Mensch eine zentrale Rolle, sondern auch die Maschine. Ähnlich wie in der Formel 1 beginnt deshalb weit im Vorfeld des Rennens die grosse Materialschlacht. Schon im Herbst testen die Experten der grossen Marken vor Ort das Material für die kommende Saison, die Entwicklungskosten für eine neue Rennmaschine können dabei leicht in die Millionen gehen. Für dieses Jahr musste vor allem Trek gehörig investieren, da der neue Ausrüster des Berners Fabian Cancellara bislang kein Spezialist für die Pavés war.

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