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Die Schweizer Fechter im Hoch

Mit fünf Turniersiegen haben sie eine äusserst erfolgreiche erste Saisonhälfte hinter sich. Und Fabian Kauter ist wieder die Weltnummer 1.

Kauter ist wieder ganz oben.
Kauter ist wieder ganz oben.
Keystone

Schon vor dem ersten Gefecht war er sich sicher, dass er auf der Bahn kein ­einziges Mal an seinem verletzten Finger herumstudieren würde. Eine Ent­zündung im rechten Zeigfinger der ­Griffhand machte Fabian Kauter im ­Richmond Oval in Vancouver, da, wo an den Olympischen Winterspielen die ­Eisschnellläufer ihre Runden gedreht hatten, zu schaffen. Oder eben nicht. Der 28-Jährige liess es nicht zu und eliminierte am Wochenende Gegner um Gegner, bis ihm im Final des Grand-Prix-Turniers noch der zweifache Weltmeister Nikolai Nowosjolow aus Estland gegenüberstand. Es wurde ein dramatisches Gefecht. Der Berner wusste, mit einem Sieg würde er die doppelte Punktzahl eines gewöhnlichen Weltcupturniers gewinnen, und er wusste, dass er damit erstmals seit dem Frühjahr 2012 wieder die Spitze der Weltrangliste übernehmen würde. Aber auch diese Ge­danken wollte Kauter verdrängen. Nur sich jetzt nicht aus dem Konzept bringen lassen. Und er schaffte den Coup. Der zweifache WM-Dritte gewann 11:10. Ein Punkt Unterschied, ein Punkt, der den mühsamen Saisonstart vergessen und ihn zum Leader machte.

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