Zum Hauptinhalt springen

Ehemalige treffen auf alte Bekannte

Am Sonntag werden die Achtelfinals des Schweizer Cups ausgetragen. Unter den besten 16 Teams befinden sich immer noch vier Berner Unterklassige. Einige Spieler und Spielerinnen treffen auf ihre ehe­malige Equipe.

Links: Silvan Zindel, Coach von NUC. Rechts: Martin Weber, Aussenangreifer.
Links: Silvan Zindel, Coach von NUC. Rechts: Martin Weber, Aussenangreifer.
Andreas Blatter

Über 100 Frauen- und ebenso viele Männerteams bestreiten auch dieses Jahr wieder den Schweizer Volleyball-Cup. Mittlerweile sind bei beiden Wettbewerben noch die besten 16 Equipen übrig geblieben. Auch fünf Berner Vertreter sind immer noch im Rennen um ein Weiterkommen – dabei ist Volley Köniz das einzige Team aus der obersten Spielklasse.

Mit dem VBC Münchenbuchsee und dem VBC Uni Bern haben es bei den Herren zwei Mannschaften aus der NLB unter die letzten 16 geschafft. Und mit Volley Papiermühle aus Ittigen ist sogar ein Erstligist in die 7. Cup­runde vorgestossen. Am Sonntag werden die Bären von Uni das Berner Derby gegen die Ittiger austragen. Dabei treffen ehema­lige Teammitglieder und gute Freunde aufeinander.

Tipps gegen die Kollegen

«Uni Bern war mein Wunschgegner», freute sich der Aussenangreifer von Papiermühle, Martin Weber, nach der Auslosung. Der 34-jährige Berner hat seine volleyballerische Karriere vor 18 Jahren bei Uni gestartet, bevor er bei Münsingen und Münchenbuchsee in der NLA spielte.

Anschliessend kehrte er für drei Saisons in die NLB zu Uni Bern zurück. Seit zweieinhalb Jahren spielt er nun im Trikot von Papiermühle – und trifft am Sonntag auf einige ehemaligen Mitspieler und Kollegen.

Martin Weber weiss, was seine Mannschaft bei der Partie erwarten wird: «Uni hat in der NLB noch kein Spiel verloren. Wenn unsere Gegner ihr Spiel durchziehen, haben wir wenig Chancen.» Zuschlagen könne sein Team, das in der ersten Liga auch noch un­geschlagen ist, nur dann, wenn die Stadtberner einen schwachen Tag einziehen.

«Ich werde meine Mannschaftskollegen aber mit Tipps versorgen, wie die einzelnen Spieler im Schilde führen könnten», sagt Weber. Eine weitere spezielle Begegnung wird es beim Frauenwettbewerb geben. Mit Volley Muri Bern misst sich ein anderer Erstligist mit einem Oberklassigen – NUC aus Neuenburg steht aktuell auf dem dritten Rang der NLA. Trainer bei den Neuenburgerinnen ist Silvan Zindel.

Beginn der Trainerkarriere

Vor dem Engagement in der obersten Spielklasse war der in Bern wohnhafte St. Galler Coach bei den Damen von Muri Bern. «Es wird eine spezielle Begegnung für mich sein, ich kenne viele Leute aus dem Verein und freue mich sehr darauf», sagt der 28-Jährige.

Und er betont: «Muri ist ein ernst zu nehmender Gegner, die Vorbereitung wird gleich sein, wie wenn wir gegen eine NLA spielen würden.» Es sei wichtig, dass seine Spielerinnen souverän auftreten, vor allem weil die Neuenburgerinnen das Auftaktspiel der Meisterschaft nach der Weihnachtspause überraschend verloren haben.

Die Berner Volleyballszene wird am Sonntag versammelt in der Halle Altikofen in Worblaufen antreten, sowohl Muri Bern, wie auch Papiermühle, Münchenbuchsee und Uni werden ihre Spiele ab 14 Uhr dort austragen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch